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Ex-Mitspieler Patrice Evra: „Ich werde nie wieder zu Cristiano Ronaldo nach Hause gehen“

(FOTO: Instagram/@cristiano)

In einem Interview gibt der französische Ex-Mitspieler von Fußballstar Cristiano Ronaldo tiefe Einblicke in dessen Privatleben und verrät, wieso man eine Einladung zum Abendessen bei dem Portugiesen lieber ablehnen sollte.  

Wer wissen möchte, wie aus Cristiano Ronaldo der Weltfußballer geworden ist, den wir heute kennen, der sollte mit seinem Ex-Manchester United-Kollegen Patrice Evra reden. Der Franzose spielte 2006 gemeinsam mit Ronaldo bei ManU und plaudert gelegentlich einmal aus dem Nähkästchen. In einem Interview mit dem englischen TV-Sender ITV verriet er, wie enttäuschend ein Abendessen bei dem portugiesischen Fußballstar aussieht.

Nachdem Cristiano Ronaldo 2006 seinen Vertrag bei Manchester United unterschreibt, lädt der heute 36-Jährige seinen damaligen Team-Kollegen Patrice Evra nach dem Training zum Abendessen zu sich nach Hause ein. Doch dieses verlief alles andere als angenehm für den Franzosen…

Wasser und Hähnchenfleisch
Bei seinem Hausbesuch bei Ronaldo zeigte sich, wie ehrgeizig und diszipliniert der Weltfußballer tatsächlich ist. Als Evra zu einem Abendessen bei dem portugiesischen Superstar vorbeischaute, gab es nur Magerkost zum Essen und Wasser zum Trinken. „Er ist verrückt. Es gab nur Salat und Hähnchen“, erinnert sich der Ex-Verteidiger zurück. Nach dem Essen wollte der Torjäger dann noch eine Runde Fußball spielen und schwimmen. Evra sei daraufhin sichtlich verwirrt gewesen: „Wir haben gerade erst trainiert. Du hast mich zum Essen eingeladen und letztendlich hatten wir stattdessen nur ein weiteres Training.“

„Ronaldo ist eine Maschine“
In einer Anekdote von Evra wird deutlich, wie der portugiesische Berufsexzentriker es an die Spitze der Fußball-Nahrungskette schaffte: „Cristiano weiß nicht, wie man verliert“, so Patrice Evra zu dem englischen TV-Sender ITV. Anschließend erzählt der Ex-Teamkollege von einem Tischtennis-Spiel zwischen Ronaldo und Englands Abwehrlegende Rio Ferdinand:

„Einmal haben sie Tischtennis gespielt, und Ferdinand hat Ronaldo zerstört“, berichtet Evra. Daraufhin habe sich Ronaldo sofort einen eigenen Tischtennistisch gekauft und zwei Wochen lang trainiert. „Er wollte Rio Ferdinand vor allen besiegen – und er hat es geschafft. So eine Art Mensch ist er“, erzählt Evra.

Evra: Ronaldo und ich sind gute Freunde
Trotz des unangenehmen Abendessens bei dem portugiesischen Fußballstar sind Ronaldo und Evra gut befreundet geblieben. Der Franzose witzelt jedoch: „Ich liebe Cristiano, aber ich werde nicht wieder zu ihm nach Hause gehen. Er ist verrückt. Ich rate allen: Wenn er euch zu sich nach Hause einlädt, sagt einfach Nein. Er ist eine Maschine. Er will nicht aufhören zu trainieren.“