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lebensgefährlich verletzt

Favoriten: 12-Jähriger soll Jugendlichen (15) mit Messer attackiert haben

Favoriten: 12-Jähriger soll Jugendlichen (15) mit Messer attackiert haben
FOTO: iStock/Chalabala
2 Min. Lesezeit |

Ein Donnerstagabend im Wielandpark endet für drei Jugendliche im Krankenhaus – die WEGA schnappte den Tatverdächtigen noch in der Nacht.

Im Wielandpark in Wien-Favoriten kam es am Donnerstagabend zu einem Großeinsatz von Polizei und Berufsrettung. Mehrere Augenzeugen berichteten gegenüber „Heute“, dass ein Jugendlicher im Park mit einem Messer attackiert worden sein soll. Wegen schwerer Stich- und Schnittverletzungen im Brustbereich wurde umgehend ein massives Aufgebot an Einsatzkräften angefordert.

Neben mehreren Fahrzeugen der Berufsrettung und der Polizei war auch ein Rettungshubschrauber vor Ort. Das schwer verletzte Opfer musste so rasch wie möglich in eine Klinik geflogen werden – sein Zustand gilt inzwischen als stabil. Zwei weitere Verletzte wurden nach der notfallmedizinischen Erstversorgung ebenfalls in ein Krankenhaus transportiert.

Schlägerei im Park

Wie sich herausstellte, war ein 15-Jähriger im Verlauf einer Schlägerei schwer verletzt worden. Auch ein 14- und ein 16-Jähriger trugen dabei Verletzungen davon. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung gelang es Beamten der WEGA (Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung), den Tatverdächtigen kurz darauf in der Laaer-Berg-Straße zu stellen.

Das mutmaßliche Tatmesser – ein Klappmesser, das der Jugendliche während seiner Flucht weggeworfen haben soll – wurde in unmittelbarer Nähe aufgefunden und sichergestellt.

Tatverdächtiger gestellt

Besonders brisant: Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich laut Polizei um einen 12-jährigen syrischen Staatsangehörigen. Das bedeutet, dass er noch nicht strafmündig ist. In Österreich sind Personen unter 14 Jahren strafrechtlich nicht verantwortlich und können nicht verurteilt werden.

Der Tatverdächtige wurde auf eine Polizeiinspektion gebracht und anschließend seiner Obsorgeberechtigten übergeben.

Die weiteren Ermittlungen liegen nun beim Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd.

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KO KOSMO-Redaktion
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