Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Fluginnovation

Fliegen im Stehen: Billig-Airlines planen radikale Maßnahmen

Fliegen im Stehen: Billig-Airlines planen radikale Maßnahmen
(Foto: Pexels)
1 Min. Lesezeit |

Billig-Airlines planen ab Anfang 2026 eine Revolution im europäischen Kurzstreckenverkehr: Für Flüge unter zwei Stunden sollen sogenannte Skyrider 2.0 zum Einsatz kommen – halbstehende, sattelförmige Sitze, die das Fliegen grundlegend verändern könnten.

Die neuartigen Sitzgelegenheiten erinnern an eine Mischung aus Fahrradsattel und Stehhilfe, montiert in einem 45-Grad-Winkel. Zur Sicherung der Passagiere ist ein spezieller Gurt vorgesehen, dessen Design an Fallschirmgurte angelehnt ist.

Wirtschaftliche Vorteile

Der wirtschaftliche Vorteil für die Fluggesellschaften liegt auf der Hand: Die innovativen Sitze wiegen nur halb so viel wie herkömmliche Flugzeugsitze, was den Treibstoffverbrauch deutlich reduziert. Gleichzeitig ermöglicht die platzsparende Anordnung eine Erhöhung der Passagierkapazität um rund 20 Prozent pro Flug.

⇢ Fliegen für 1 Euro: Billigflieger planen Stehplätze im Flugzeug

Sollten die behördlichen Genehmigungen erteilt und alle Sicherheitsbedenken ausgeräumt werden, könnten diese Stehsitze künftig zum Standard auf Kurzstreckenverbindungen avancieren.

Sicherheitsbedenken

Allerdings bleiben zentrale Fragen zur Sicherheit dieser Reisemethode bislang unbeantwortet, besonders im Hinblick auf Notfallsituationen. Die Idee polarisiert die Branche, und die zuständigen Luftfahrtbehörden haben bisher keine Zulassung für dieses Konzept erteilt.

Die Diskussion um den Kompromiss zwischen Kosteneffizienz und Passagierkomfort geht damit in eine neue Runde.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen