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Belästigungsfälle

FPÖ fordert Polizeipräsenz in Wiener Freibädern

(FOTO: iStock/joruba/Spitzt-Foto)
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In letzter Zeit erregen vermehrte Fälle sexueller Belästigung in den Wiener Badeanstalten öffentliche Besorgnis. Besonders die Forderung von Dominik Nepp, FPÖ Wien Chef, hat Diskussionen ausgelöst. Er will eine verstärkte Polizeipräsenz in den Freibädern zur Sicherstellung der Unversehrtheit der Badegäste.

Alarmierende Berichte

Laut Nepp habe die Polizei alleine am vergangenen Wochenende mehrfach wegen sexueller Übergriffe in den Bädern einschreiten müssen. Eine alarmierende Entwicklung, die laut ihm durch Personen aus dem arabischen und afrikanischen Raum getrieben wird. Nepps Kritik richtet sich auch scharf gegen die Sozialpolitik des SPÖ-Bürgermeisters Michael Ludwig, die seiner Meinung nach eine Anziehungskraft auf die Täter ausübt.

Problem der Politik?

Nepp argumentiert weiter, dass die gegenwärtige politische Führung durch ihre Politik und Handlungen indirekt zu dieser unsicheren Situation beigetragen hat. Er behauptet, hätten die politisch Verantwortlichen die Anträge der FPÖ bezüglich Sicherheitsvorkehrungen in den Wiener Bädern nicht abgelehnt, könnten solche Vorfälle möglicherweise vermieden werden. Diese Missstände nährten ein Klima der Unsicherheit, unter dem vor allem Frauen zu leiden hätten.