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Dreifacher Vater

Frau ermordet Ehemann – und schreibt ein Kinderbuch über Trauerbewältigung

Frau ermordet Ehemann – und schreibt ein Kinderbuch über Trauerbewältigung
FOTO: Facebook/Kouri R.
2 Min. Lesezeit |

**Kinderbuchautorin, Immobilienmaklerin – und nun verurteilte Mörderin. Der Fall Kouri Richins schockiert die USA.**

Kouri Richins, Immobilienmaklerin und Kinderbuchautorin aus Utah, ist wegen des Mordes an ihrem Ehemann Eric Richins schuldig gesprochen worden. Die Geschworenen befanden sie in allen Anklagepunkten für schuldig – darunter Mord mit besonders schwerer Schuld, versuchter Mord, Urkundenfälschung sowie Versicherungsbetrug in zwei Fällen. Richins hatte ihren Mann im Jahr 2022 mit einer tödlichen Dosis des Opioids Fentanyl getötet.

Kurz nach seinem Tod veröffentlichte sie ein Kinderbuch mit dem Titel „Are You With Me?“, das sich an ihre Söhne richtete und ihnen beim Umgang mit dem Verlust des Vaters helfen sollte. Das Strafmaß wird am 13. Mai verkündet – erwartet wird eine lebenslange Haftstrafe. Richins und ihre Anwälte bestreiten die Schuld bis heute.

**Millionenschulden & Motive**

Im Verlauf des Prozesses sagten mehr als 40 Zeugen aus. Dabei wurde ein Bild gezeichnet, das neben schwerwiegenden Eheproblemen auch eine außereheliche Beziehung und Schulden in Millionenhöhe offenbarte. Der Staatsanwalt Brad Bloodworth vertrat die Auffassung, dass Eric Richins sterben musste, damit seine Frau diese Probleme beseitigen konnte.

Eric Richins wurde am 4. März 2022 leblos in seinem Haus aufgefunden – gestorben an einer Fentanyl-Überdosis. Im Zuge der Ermittlungen stießen die Behörden auf Suchanfragen, die Richins zugeordnet werden konnten, darunter Fragen nach einer tödlichen Fentanyl-Dosis sowie nach Luxusgefängnissen für wohlhabende Verurteilte in den USA. Zum Zeitpunkt von Erics Tod hatte Kouri Richins Schulden in Höhe von 1,6 Millionen Dollar angehäuft – ihr Ehemann war mit mehr als 2,2 Millionen Dollar versichert.

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**Geplanter Mordversuch**

Das Gericht legte dar, dass Richins den Mord geplant und vorab erprobt hatte. Am Valentinstag soll sie ihrem Mann ein vergiftetes Sandwich gereicht haben, woraufhin Eric Richins nach eigenen Angaben Todesangst verspürte. Am Abend seines tatsächlichen Todes tranken die beiden gemeinsam einen Cocktail, mit dem Kouris Immobiliengeschäft gefeiert werden sollte.

Der Staatsanwalt erläuterte, dass Eric das präparierte Sandwich zwar beiseitegelegt hatte, der mit Fentanyl versetzte Lemon Drop Shot jedoch bereits in seinen Körper gelangt war, bevor er die Substanz bemerken konnte. Darüber hinaus sagte eine frühere Haushaltshilfe aus, dass Richins sie mehrfach darum gebeten hatte, das verschreibungspflichtige Medikament zu beschaffen – was die Zeugin nach eigenen Angaben dreimal tat.

Die Verteidigung beharrte auf der Einschätzung, die Beweislage sei hauchdünn.

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KO KOSMO-Redaktion
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