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Konsequenzen

Fünf kranke Welpen im Gepäck – Zoll stoppt Schmuggel am Flughafen

Fünf kranke Welpen im Gepäck – Zoll stoppt Schmuggel am Flughafen
FOTO: BMF/Zoll
2 Min. Lesezeit |

Fünf Welpen, gefälschte Dokumente und ein Auffliegen am Flughafen Wien – der Fall hat ein Nachspiel.

Am Flughafen Wien-Schwechat haben Zollbeamte im April eine Reisende aus China aufgegriffen, die versuchte, fünf Hundewelpen illegal in die Europäische Union einzuführen. Die Tiere befanden sich in einem besorgniserregenden Gesundheitszustand und wurden nach ihrer Sicherstellung in einem Tierheim untergebracht, wo sie seither versorgt werden.

Ort des Geschehens

Die Frau hatte versucht, die Einfuhr mithilfe verschiedener Unterlagen als legal erscheinen zu lassen – doch die Kontrolle förderte gravierende Ungereimtheiten zutage. Mindestens drei der Welpen waren nachweislich zu jung, um in die EU eingeführt zu werden. Darüber hinaus bestanden erhebliche Zweifel an der Echtheit des vorgelegten Tiergesundheitszeugnisses, und das Zertifikat zur Tollwutbestimmung erwies sich als Fälschung.

Laut EU-Vorschriften müssen Hunde für eine gültige Tollwutimpfung mindestens 12 Wochen alt sein – eine Voraussetzung für die legale Einreise nach Österreich. Die von der Tierärztin geschätzten sieben bis zwölf Wochen der beschlagnahmten Welpen lagen teils deutlich unter dieser Grenze.

Eibinger-Miedls Reaktion

„Dieser Aufgriff zeigt eindrucksvoll, wie wichtig die aufmerksame und professionelle Arbeit unserer Zollbediensteten ist. Bei illegal eingeführten Hundewelpen steht vor allem das Wohl der Tiere im Mittelpunkt: Häufig werden sie unter Bedingungen transportiert, die für junge Tiere belastend und gefährlich sein können. Der Zoll leistet hier einen wichtigen Beitrag, um solche Fälle aufzudecken und die Tiere bestmöglich zu schützen“, so Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl.

Das Zollamt Österreich meldete für 2025 insgesamt 55 Fälle, in denen versucht wurde, lebende Tiere illegal einzuführen. Der aktuelle Fall reiht sich in dieses Muster ein und unterstreicht die Notwendigkeit strenger Kontrollen.

Welpen beschlagnahmt

Eine zur Untersuchung hinzugezogene Tierärztin schätzte das Alter der fünf Welpen auf maximal sieben bis zwölf Wochen und äußerte schwerwiegende Bedenken hinsichtlich ihres Gesundheitszustands. Auf Basis dieser Einschätzung wurden die Tiere vom Zoll beschlagnahmt und zur weiteren Betreuung an ein Tierheim übergeben. Gegen die Frau wurde ein Finanzstrafverfahren eingeleitet, das derzeit noch andauert.

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KO KOSMO-Redaktion
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