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ANPASSUNGEN

Gehälter, Boni & Co.: Hier bekommt ihr mehr Geld

Gehälter, Boni & Co.: Hier bekommt ihr mehr Geld
(FOTO: iStock)
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Ab dem 1. Jänner 2025 treten in Österreich umfassende wirtschaftliche Anpassungen in Kraft, um die Bevölkerung angesichts der Inflation finanziell zu entlasten. Diese Maßnahmen betreffen insbesondere Pensionen, Gehälter und soziale Leistungen.

Mit Beginn des neuen Jahres werden die Pensionen um 4,6 Prozent erhöht, was der aktuellen Inflationsrate entspricht. Besonders vorteilhaft ist dies für neue Pensionisten, die 2025 in den Ruhestand treten, da sie von erweiterten Schutzmaßnahmen gegen Einkommensverluste profitieren. Gleichzeitig können viele Arbeiter und Angestellte in verschiedenen Branchen mit einer Gehaltserhöhung rechnen. Lohnerhöhungen von bis zu neun Prozent sind insbesondere in Bereichen wie der Post, im IT-Sektor sowie bei Taxi- und Mietwagenfahrern vorgesehen.

Inflationsbasierte Anpassungen

Auch soziale Leistungen werden seit 2023 jährlich entsprechend der Inflationsrate angepasst. Dazu zählen unter anderem die Familienbeihilfe, der Mehrkindzuschlag, die Sozialhilfe und das Pflegegeld, die alle um 4,6 Prozent erhöht werden. Eine alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern, die in Teilzeit arbeitet, kann dadurch mit einer jährlichen Erhöhung von über 1.000 Euro rechnen.

Anpassungen bei der Geringfügigkeit

Die Einkommensgrenze, bis zu der geringfügige Beschäftigungen steuerfrei bleiben, wird auf 551,10 Euro erhöht, was einen deutlichen Anstieg gegenüber den bisherigen 518,44 Euro darstellt. Außerdem treten für Kleinunternehmer wichtige Änderungen in Kraft: Die Umsatzgrenze wird angehoben, und es gelten künftig flexiblere Regelungen bei deren Überschreitung. Diese Anpassungen werden auch auf EU-Unternehmen ausgeweitet.

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Kalte Progression und zusätzliche Boni

Mit dem neuen Jahr wird auch die sogenannte Kalte Progression beseitigt, was bedeutet, dass die Netto-Gehälter auch ohne Gehaltserhöhung steigen. Steuertarife werden inflationsbedingt angepasst, was zu höheren Rückerstattungen der Sozialversicherung und einer Erhöhung der Absetzbeträge um fünf Prozent führt. Darüber hinaus werden Boni wie der Klimabonus und der Handwerkerbonus auch 2025 wieder ausgezahlt.