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Gehaltserhöhung: Diese Mitarbeiter bekommen bis zu 110 Euro mehr!

Gehaltserhöhung: Diese Mitarbeiter bekommen bis zu 110 Euro mehr!
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2 Min. Lesezeit |

Mehr Geld für tausende Arbeitnehmer: Die Papierindustrie erhöht Löhne um 2,65 Prozent, McDonald’s zahlt sogar 3,9 Prozent mehr. Die Arbeitgeber wollten ursprünglich eine Nullrunde.

Rund 8.000 Beschäftigte der österreichischen Papierindustrie dürfen sich ab Mai über mehr Geld freuen. Nach erfolgreichen Verhandlungen zwischen Arbeitgebervertretern und Gewerkschaften wurde eine Lohn- und Gehaltserhöhung von 2,65 Prozent rückwirkend zum Monatsbeginn vereinbart. Die Mindestlöhne steigen in der Papierindustrie um denselben Prozentsatz, während in der Pappeindustrie eine Anhöhung um 2,45 Prozent erfolgt. Die Erhöhung ist mit maximal 110 Euro gedeckelt.

Nach der Anpassung bewegen sich die Mindestlöhne zwischen 2.242 Euro für die Lohngruppe 6 und 3.327 Euro monatlich für Spezialarbeiter. Auch die Lehrlinge profitieren von der prozentualen Steigerung ihrer Bezüge.

Schwierige Verhandlungen

Die Verhandlungen gestalteten sich schwierig, da die Arbeitgeberseite zunächst eine Nulllohnrunde anstrebte und auf die angespannte Wirtschaftslage in Österreich verwies. Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA konnten dies jedoch abwenden, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Werner Leitner, Bundesbranchenvorsitzender der Gewerkschaft PRO-GE, bezeichnete das Ergebnis als „sozialpartnerschaftlichen Kompromiss – getragen von Verantwortung auf beiden Seiten“. Der Abschluss beinhaltet zudem eine Rezessionsklausel, die bei schlechtem Betriebsergebnis des Vorjahres eine Reduzierung der Lohnerhöhung ermöglicht.

Weitere Branchen

Auch bei McDonald’s gibt es Grund zur Freude: Die etwa 9.600 Angestellten in den österreichischen Filialen der Fastfood-Kette erhalten ab Mai eine Lohnerhöhung von 3,9 Prozent. Die Gewerkschaft vida teilte mit, dass McDonald’s-Mitarbeiter seit dem vergangenen Jahr über einen eigenen Kollektivvertrag verfügen.

Neben der Gehaltserhöhung wurden weitere Verbesserungen vereinbart, darunter ein zusätzlicher freier Tag. Besonders großzügig fällt die Anhebung der Lehrlingseinkommen aus, die um 4,1 Prozent steigen.

Weitere Branchen folgen dem Trend steigender Löhne. So verzeichnet etwa das Gastgewerbe seit Mai 2025 erstmals einen Mindestlohn von über 2.000 Euro monatlich, wie Finanz.at berichtet.

Auf dieser Plattform können Interessierte mit dem Brutto-Netto-Rechner ihre neuen Bezüge kalkulieren. Das Tool ermittelt neben dem Nettobetrag auch die anfallende Lohnsteuer, Sozialversicherungsbeiträge sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Die aktuellen Lohn- und Gehaltserhöhungen betreffen mehrere tausend Beschäftigte in verschiedenen Wirtschaftszweigen.

Bereits zuvor wurden in weiteren Branchen Gehaltsanpassungen mit Wirksamkeit ab Mai 2025 beschlossen. Detaillierte Informationen zu allen Erhöhungen sind auf Finanz.at verfügbar.

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KO KOSMO-Redaktion
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