Start NEWS PANORAMA Genug von Corona: Bosnier zertrümmert Fernseher (VIDEO)
WUTAUSBRUCH GEHT VIRAL

Genug von Corona: Bosnier zertrümmert Fernseher (VIDEO)

Screenshot (YouTube/Dnevni avaz)

Die Berichterstattung über das Coronavirus machte einen Mann aus Novi Šeher (Bosnien und Herzegowina) so wütend, dass er seinen Fernseher mit einer Spitzhacke zertrümmerte.

Mirsad Mulasmajić aus Novi Šeher in Bosnien und Herzegowina hatte die Nase voll von den andauernden negativen Berichterstattungen, die im Laufe der Corona-Pandemie tagtäglich auf ihn einprasselten. In seiner Wut beschloss er dem Irrsinn ein Ende zu setzen –  auf seine Art! Das Video dazu findet ihr auf der nächsten Seite.

Genug ist genug – das dachte sich wohl Mulasmajić kurz bevor er seinen Fernseher zerstörte. Im Video ist zu sehen wie der Mann sichtlich in Rage den Fernseher in seinen Garten trägt und dort auf den Boden wirft. Dann holt er sich eine Spitzhacke und schlägt auf das Gerät ein, bis der Bildschirm nur mehr aus Splittern besteht. Währenddessen flucht er lautstark über Corona, über die Nachrichten und alles, was ihm sonst noch in den Sinn kommt.

Das Video ist seit gestern online und hat bereits 60.913 Aufrufe auf YouTube. Doch das sehr lustig anzusehende Video hat eigentlich einen sehr traurigen Hintergrund. Lokale Medien fanden die Wahrheit hinter dem Wutausbruch des irrational wirkenden Mannes heraus.

Mirsad Mulasmajić aus Novi Šeher hat kaum etwas. Er und seine Familie kommen gerade so über die Runden: „Meine Frau ist krank. Ich habe einen 10 Jahre alten Sohn. Ich möchte, dass Sie zu mir kommen, um zu sehen, unter welchen Bedingungen wir leben“, erzählt Mulasmajić den lokalen Medien.

Umso mehr ärgert es ihn, dass in den Nachrichten täglich ausschließlich über das Coronavirus berichtet wird. Alle anderen Missstände und Probleme würden die Medien ausblenden, so Mulasmajić. Er hätte es nicht mehr hören können, es habe ihn verrückt gemacht schildert der Mann: „Es gibt keine anderen Neuigkeiten als das Coronavirus. Sie vergrößern nur das ohnehin schon vorhandene Leid der Menschen“, sagt Mirsad Mulasmajić.

Zum Video geht es auf der nächsten Seite.