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Rettungsaktion

Gepäckwagen setzt Flieger mit 180 Passagieren in Brand (VIDEOS)

Gepäckwagen setzt Flieger mit 180 Passagieren in Brand (VIDEOS)
FOTO: Screenshot X
2 Min. Lesezeit |

Flammen schlagen unter dem Flügel hervor, dichter Rauch dringt in die Kabine ein – doch die Crew des vollbesetzten Airbus A320 in São Paulo reagiert blitzschnell.

Am Freitag geriet ein Airbus A320 auf dem internationalen Flughafen von São Paulo in Flammen, während das Flugzeug noch am Gate stand und für den Abflug vorbereitet wurde. Nach ersten Erkenntnissen sprang das Feuer von einem in der Nähe geparkten Gepäckwagen auf den Frachtraum der Maschine der chilenischen Fluggesellschaft LATAM Airlines über. Augenzeugen berichteten, dass die Flammen zunächst unter einem der Flügel ausbrachen. Die genaue Ursache für den Brand des Gepäckwagens ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

In der Passagiermaschine befanden sich zum Zeitpunkt des Vorfalls 180 Menschen. Als sich das Feuer rasch ausbreitete und dichter Rauch in die Kabine eindrang, reagierte die Crew umgehend. Das Bordpersonal aktivierte sofort die Notfallprotokolle und leitete eine kontrollierte Evakuierung ein. Über die aufblasbaren Notrutschen konnten sämtliche Insassen das brennende Flugzeug verlassen und sich in Sicherheit bringen. Bemerkenswert ist, dass bei dem Vorfall weder Passagiere noch Besatzungsmitglieder verletzt wurden.

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Erfolgreiche Rettungsaktion

Die Einsatzkräfte der Flughafenfeuerwehr brachten den Brand unter Kontrolle und verhinderten weitere Schäden am Flugzeug sowie in der Umgebung. Der geplante Flug wurde anschließend storniert und die Maschine zur eingehenden Untersuchung abtransportiert. Die brasilianischen Behörden, darunter die Nationale Zivilluftfahrtbehörde ANAC, haben mittlerweile umfangreiche Ermittlungen eingeleitet, um sowohl die Ursache des Gepäckwagenbrands als auch dessen Auswirkungen auf den Flughafenbetrieb zu untersuchen.

Die Megametropole São Paulo mit ihren fast zwölf Millionen Einwohnern ist nur knapp einer Flugzeugkatastrophe entgangen.

Für den Flugzeughersteller Airbus bedeutet der Vorfall einen weiteren Rückschlag.