Erst verschwand sie spurlos, dann der grausame Fund: Die zerstückelte Leiche einer 19-jährigen TikTokerin im peruanischen Wasserwerk schockiert ein ganzes Land.
Die 19-jährige TikTok-Nutzerin, die unter dem Namen Baby China bekannt war, wurde tot aufgefunden. Die junge Frau, mit bürgerlichem Namen Fabiola Alejandra Caicedo Piña, galt seit Anfang Juni als vermisst. Ihre sterblichen Überreste wurden in zerstückeltem Zustand im Wasserwerk La Atarjea in Peru entdeckt, was landesweit für Erschütterung sorgt.
Wie Panamericana Televisión berichtet, entdeckten Mitarbeiter die Leiche der venezolanischen Staatsbürgerin am 9. Juni während einer routinemäßigen Kontrolle der Sedapal-Anlagen (staatliches Wasserversorgungsunternehmen in Peru). Der Körper der jungen Frau war in mehrere Teile zerlegt worden, wobei einige Körperteile fehlten. Die Identifizierung gelang den Ermittlern hauptsächlich anhand ihrer charakteristischen Tätowierungen.
📍 Ort des Geschehens
Noch am 5. Juni hatte die Venezolanerin ein letztes Video auf TikTok veröffentlicht, wo sie regelmäßig Content teilte und teilweise über 230.000 Aufrufe erzielte. Nach dieser Veröffentlichung brach jeder Kontakt zu ihr ab. Unter ihrem letzten Beitrag häufen sich mittlerweile Beileidsbekundungen: „Wir sind alle hier, um das letzte Video zu sehen, das sie gepostet hat. RIF.“ Ein weiterer Nutzer schrieb: „Ruhe in Frieden, junge Frau. Mein Beileid an alle, die dich geliebt haben.“
@chinababy.17
Andere Kommentare lauten: „Das ist so traurig. Für diese junge Seele, die ihr ganzes Leben noch vor sich hatte, muss Gerechtigkeit walten 😩“ und „Ruhe in Frieden 🤍so schön war sie 🤍.“
Mysteriöse Vorgeschichte
Die Mordkommission des Dirincri (Kriminalpolizei Perus) hat die Ermittlungen übernommen und sammelt derzeit Beweismaterial, um die Täter zu identifizieren. Laut People en Espanol war die Verstorbene im Alter von nur 16 Jahren gemeinsam mit ihrem älteren Partner Meiner Jimenez Castillo nach Peru gezogen. Bemerkenswert ist, dass dieser Mann 2022 ebenfalls tot am Stadtrand von Lima aufgefunden wurde. Seine Angehörigen fordern nach wie vor Aufklärung zu seinem rätselhaften Ableben und machten teilweise die TikTokerin für seinen Tod verantwortlich.
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Organisierte Kriminalität
Die Ermittlungsbehörden in Peru prüfen aktuell einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Mord an der 19-Jährigen und einem Netzwerk von Menschenhändlern. Nach Angaben der Polizei entspricht die extreme Brutalität der Tötungsmethode typischen „Bestrafungsaktionen“ krimineller Organisationen.
Die peruanischen Behörden betonen, dass die Art der Gewaltanwendung in diesem Fall charakteristisch für kriminelle Netzwerke im Zusammenhang mit Menschenhandel oder Drogenkriminalität ist. Laut Untersuchungen der Polizei wurden in Peru in den vergangenen Jahren ähnliche Muster bei anderen Gewaltverbrechen gegen Social-Media-Persönlichkeiten festgestellt.
Sicherheitsexperten weisen darauf hin, dass Social-Media-Influencerinnen in Südamerika zunehmend ins Visier von kriminellen Gruppen geraten. Ihre öffentliche Sichtbarkeit und Reichweite machen sie besonders anfällig für Erpressung, Menschenhandel oder gewaltsame Übergriffe. In mehreren aktuellen Fällen sowohl in Peru als auch im Nachbarland Venezuela wurden Verbindungen zwischen Angriffen auf Content-Ersteller und organisierter Kriminalität dokumentiert.
Bislang konnten keine Tatverdächtigen festgenommen werden.
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