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Handelskrieg

Handels-Hammer! Trump schmettert EU-Zollplan ab

Handels-Hammer! Trump schmettert EU-Zollplan ab
EPA-EFE/JIM LO SCALZO
2 Min. Lesezeit |

Der Zollkonflikt EU USA Trump verschärft sich weiter. Nach Brüssels Vorschlag eines vollständigen Zollabbaus fordert der US-Präsident stattdessen massive Energieimporte aus Amerika.

Im Zollkonflikt zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten hat Präsident Donald Trump eine Initiative aus Brüssel zur Eliminierung sämtlicher gegenseitiger Industriegüterzölle zurückgewiesen. Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission, hatte am Montag angesichts der kürzlich von Trump angekündigten Zollmaßnahmen erklärt, sie habe dem US-Präsidenten eine „Null-für-Null-Zölle“-Regelung (vollständiger Abbau aller Zölle auf beiden Seiten) für Industrieprodukte vorgeschlagen und betont, die Europäische Union sei „immer zu einem guten Geschäft bereit“. In dem eskalierenden Handelskonflikt mit der Trump-Administration setzt Brüssel weiterhin auf eine Verhandlungslösung. Parallel dazu arbeiten sowohl die Kommission als auch die EU-Mitgliedstaaten an verschiedenen Gegenzollpaketen, die ab Mitte April schrittweise implementiert werden könnten.

Trumps Gegenvorschlag

Als Journalisten ihn befragten, ob der Vorschlag der Kommissionspräsidentin von der Leyen für ihn akzeptabel sei, entgegnete Trump am Montag schlichtweg: „Nein, ist er nicht.“ Der US-Präsident präsentierte stattdessen eine alternative Forderung: Die europäischen Staaten sollten substanziell mehr Energielieferungen aus amerikanischer Produktion beziehen. Trump präzisierte, die EU-Länder müssten Energieimporte in einem Volumen tätigen, das dem aktuellen Handelsbilanzdefizit der USA gegenüber Europa entspreche. Ein solches Importvolumen würde dafür sorgen, dass dieses Defizit „schnell verschwinden“ würde, so der Präsident.

Trump unterstrich außerdem seine Kritik an den aus seiner Perspektive unausgewogenen Wirtschaftsbeziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union. „Die Europäische Union hat uns sehr, sehr schlecht behandelt“, erklärte Trump vor versammelten Medienvertretern.

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KO KOSMO-Redaktion
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