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Hormuz-Krise

20 Prozent des Ölbedarfs blockiert: Trump lehnt Irans Plan ab

20 Prozent des Ölbedarfs blockiert: Trump lehnt Irans Plan ab
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Blockade, Sanktionen, stockende Diplomatie – rund um die Straße von Hormuz verschärft sich die Lage mit globalen Folgen.

Die Lage in der Straße von Hormuz spitzt sich weiter zu. Warnungen vor erheblichen wirtschaftlichen Schäden und menschlichen Verlusten häufen sich, während die Einschränkungen für den Schiffsverkehr durch die strategisch bedeutsame Meerenge anhalten.

Gescheiterte Diplomatie

Einen Durchbruch auf diplomatischem Weg lässt die Situation bislang nicht erkennen. Der Iran hatte den USA über Katar einen sogenannten Sieben-Tage-Plan zur Wiedereröffnung der Meerenge vorgelegt – US-Präsident Donald Trump wies das Angebot am Samstag jedoch als nicht akzeptabel zurück.

Der iranische Außenminister Abbas Araqchi betonte dennoch, dass eine verhandelte Lösung unumgänglich sei. Eine formelle Ablehnung des Plans sei bislang nicht übermittelt worden. Araqchi machte zugleich deutlich, unter welchen Voraussetzungen eine Einigung überhaupt denkbar wäre: „Unsere Bedingungen sind klar, und jeder Schritt zur Wiedereröffnung der Straße von Hormuz setzt die Erfüllung dieser Bedingungen voraus.“

Während die direkten Gespräche stocken, bringt sich Oman als neutraler Gesprächskanal in Stellung. Außenminister Badr al-Busaidi appellierte an alle Beteiligten, auf Eskalation zu verzichten und den politischen Dialog zu suchen. „Zurückhaltung und Weitsicht“ seien ebenso gefragt wie die Bereitschaft zu politischen Gesprächen, so al-Busaidi. Oman setzt seine Vermittlungsbemühungen fort und drängt auf eine kooperative Lösung zur Sicherung der Schifffahrtswege.

Wirtschaftliche Folgen

Die wirtschaftlichen Folgen der Blockade sind weitreichend. Vor Ausbruch des Konflikts wurden rund 20 Prozent des weltweiten Ölbedarfs über die Straße von Hormuz abgewickelt – ein Volumen, das nun weitgehend ausfällt.

Die USA haben ihre Sanktionspolitik gegenüber Teheran in der Zwischenzeit verschärft, unter anderem mit Maßnahmen gegen iranische Fluggesellschaften, und drängen andere Staaten, sich dem Druck auf den Iran anzuschließen. US-Finanzminister Scott Bessent zeigte sich überzeugt vom eingeschlagenen Kurs: „Diese Bemühungen zeigen Wirkung.“

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KO KOSMO-Redaktion
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