Ein Elfjähriger, ein Messer, und Passanten, die nicht wegschauen – in Innsbruck eskaliert ein Handyraub zur Mutprobe.
In Innsbruck ist am Samstagnachmittag der versuchte Handydiebstahl an einem elfjährigen Buben durch das beherzte Eingreifen von Passanten vereitelt worden. Der Junge machte durch laute Hilferufe auf seine Situation aufmerksam und zog damit die Aufmerksamkeit der Umgebung auf sich.
Messer gezogen
Der Vorfall spielte sich gegen 16.50 Uhr im Bereich der Grenobler Brücke ab. Ein 41-jähriger tschechischer Staatsbürger zog während des Vorfalls ein Klappmesser, um den Elfjährigen zum Schweigen zu bringen. Dennoch gelang es dem Buben, sein Mobiltelefon zurückzubekommen und sich in Sicherheit zu bringen.
Eine Polizeistreife, die rasch vor Ort eintraf, nahm den Verdächtigen noch am Tatort fest. Das Klappmesser wurde sichergestellt. Der Mann zeigt sich bislang nicht geständig.
Abschiebung eingeleitet
Gegen den 41-Jährigen besteht ein Aufenthaltsverbot für Österreich. Im Anschluss an seine Festnahme wurde er zum Zweck der Abschiebung in ein Polizeianhaltezentrum überstellt. Die zuständigen Behörden wurden in die weiteren Schritte eingebunden.
Es gilt die Unschuldsvermutung.