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Verhaftungen

Handschellen statt Jawort: Drogenfahnder sprengen Hochzeit

(FOTO: iStock/olegparylyak/simpson33)
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Der vermeintlich schönste Tag im Leben einer Braut aus Linz nahm eine dramatische Wendung, als Polizeibeamte eine bevorstehende Hochzeit im Linzer Rathaus abrupt unterbrachen.

Gerade als ein Pärchen den Bund fürs Leben schließen wollte, führte der lange Arm des Gesetzes stattdessen zu Handschellen für den Bräutigam. Der Grund für diese dramatische Wende? Nach dem 31-jährigen Bräutigam war, aufgrund von Drogendelikten, gefahndet worden.

Überraschende Verhaftung

Das Neue Rathaus in Linz wurde unverhofft zum Schauplatz einer filmreifen Szene. Beamte der Linzer Drogenfahndung nahmen, mit Unterstützung der Sondereinheit EGS, den Bräutigam unmittelbar vor dem Trausaal fest. Intensiven Ermittlungen wegen des Verdachts auf Handel mit Cannabiskraut und Kokain führten zur gerichtlichen Festnahmeanordnung.

Vor dem Jawort gestoppt

Die Festnahme des Bräutigams kurz vor dem Jawort offenbarte auch ein unkonventionelles „Hochzeitsgeschenk“. Mehrere morphinhaltige Kapseln des Schmerzmittels Mundidol wurden sichergestellt. Der 31-Jährige gestand den Handel mit Betäubungsmitteln und gab an, nach seiner Haftentlassung im November 2023 Cannabiskraut im Wert von etwa einem Kilogramm verkauft zu haben. Dies diente der Finanzierung seiner eigenen Opiatabhängigkeit.

Zwei Festnahmen

Die Situation nahm eine zusätzliche Wendung, als sich herausstellte, dass der Trauzeuge, wegen eines ausstehenden gerichtlichen Vorführungsbefehls ebenfalls polizeilich gesucht wurde. Der 49-Jährige wurde ebenfalls verhaftet.