Start NEWS Chronik Heroin-Monopol in Salzburg: Serbe nun vor Gericht
DEALEN IM GROSSEN STIL

Heroin-Monopol in Salzburg: Serbe nun vor Gericht

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Symbolbild (FOTO: iStockphotos)

Am Mittwoch standen fünf Männer vor einem Gericht in Salzburg. Hauptangeklagter ist ein Serbe, der sich ein großes Heroin-Business in der Stadt aufgebaut hat.

In den Jahren 2019 und 2020 soll die Bande große Mengen an Drogen verkauft und hohe Gewinne erzielt haben. Die fünf Männer sollen vor allem mit Heroin gedealt haben.

„Er [der 37-jährige, bereits viermal vobestrafte Serbe – Amn.d.Red.] hat bereits seit 2015 Drogen mit Gewinn verdealt. Er hatte einschlägige Kontakte nach Wien für den Bezug des Heroins. Erst hat er selbst Schmuggelfahrten nach Wien getätigt, dann hat er Mitangeklagte eingesetzt, die für ihn das Heroin aus Wien holten“, zitieren die Salzburger Nachrichten die Staatsanwältin Elena Haslinger. Allein der Hauptangeklagte soll knapp 2 Kilogramm Heroin verkauft und somit 70.000 Euro verdient haben.

Auch die Mitangeklagten, vier Österreicher (35, 41, 42 und 59), sind teilweise einschlägig vorbestraft. Ihnen wird angelastet, Drogen aus Wien abgeholt zu haben. Außerdem sollen sie als Subdealer für den 37-jährigen Serben tätig gewesen sein. Für die Bande klickten im Dezember 2020 die Handschellen.

Serbe wird gestehen
Der Anwalt des Hauptangeklagten, Peter Lechenauer, erklärte vor Gericht, dass sich sein Mandant „überwiegend geständig“ verantworten werde. Den Anklagepunkt der kriminellen Vereinigung bezweifelt der Rechtsanwalt jedoch. Außerdem hob Lechenauer hervor, dass sein Mandant selbst „schwerst drogenabghängig“ sei.

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