In Kroatien wurde zu Beginn der Urlaubssaison ein bemerkenswerter Temperaturrekord im Meerwasser gemessen, der für Urlauber aus Österreich, die traditionell die Adriaküste für ihre Ferien bevorzugen, von besonderem Interesse sein dürfte. Am Montagnachmittag wurde in der Gegend um Dubrovnik eine Wassertemperatur von nahezu 30 Grad Celsius festgestellt, ein Phänomen, das seit 2015 nicht mehr beobachtet wurde.

Die neue Spitzenmessung von 29,7 Grad überraschte sowohl Einheimische als auch Touristen gleichermaßen und übertraf den früheren Spitzenwert, der bei der Insel Rab mit 29,5 Grad registriert wurde. Diese Entwicklung wird vom Staatlichen Hydrometeorologischen Institut (DHMZ) mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt. Neben Dubrovnik wurden auch in anderen Teilen des Landes bemerkenswert hohe Meerestemperaturen gemessen. So lagen die Werte am Dienstagmorgen bei 25,7 Grad um die Insel Komiža und bei 26,8 Grad in Split.
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Ursachen und Folgen
Experten führen die steigenden Meerestemperaturen vornehmlich auf den fortschreitenden Klimawandel zurück. Besonders in den vergangenen 15 Jahren wurde ein signifikanter Anstieg verzeichnet. Diese Veränderung hat nicht nur Auswirkungen auf die Meeresfauna und -flora, sondern beeinflusst auch das Wohlbefinden der Badegäste. Zudem fördert die Kombination aus hohen Temperaturen, niedrigeren Salzgehalten und nährstoffreichem Regenwasser die Bildung von Algenblüten an der Meeresoberfläche, ein Vorgang, der zwar nicht gesundheitsschädlich ist, aber dennoch als unangenehm empfunden werden kann.
Badegäste werden dazu angehalten, nach dem Schwimmen zu duschen, um eventuelle Algenreste zu entfernen.