Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Verkehrskonflikt

Ich bring euch um!“ – 21-Jähriger zieht Waffe nach Autostreit

Ich bring euch um!“ – 21-Jähriger zieht Waffe nach Autostreit
(FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Mit durchgeladener Schreckschusspistole und Morddrohungen endete ein Verkehrskonflikt in Graz. Der Täter sitzt nun in der Justizanstalt Jakomini.

Ein Streit zwischen Autofahrern auf der Grazer Triester Straße artete in der Nacht zum Sonntag gefährlich aus. Ein 21-jähriger Lenker zückte während der Auseinandersetzung eine Schreckschusspistole und richtete diese auf seine Kontrahenten. Die Polizei konnte den Mann kurz darauf festnehmen.

📍 Ort des Geschehens

Die genauen Umstände, die den jungen Autofahrer derart in Wut versetzten, sind bislang ungeklärt. Während der Fahrt gerieten er und die Insassen eines anderen Fahrzeugs aneinander. An einer Kreuzung eskalierte die Situation vollends – der 21-Jährige begann nicht nur einen verbalen Streit, sondern griff auch zu seiner Schreckschusswaffe. Mit durchgeladener Pistole zielte er auf die beiden Grazer im Alter von 17 und 21 Jahren.

⇢ Wilde Szenen in Wien: Taxifahrer ziehen Waffen im Straßenverkehr

Drohung und Festnahme

Die beiden Bedrohten schilderten später, der Aggressor habe sie aufgefordert, ihm zu folgen und gedroht, sie andernfalls umzubringen. Aus Furcht verständigten sie umgehend die Polizei. Die Beamten konnten den Verdächtigen anhand des Kennzeichens rasch identifizieren. Ein Einsatzteam aus Cobra-Beamten und der Schnellen Interventionsgruppe (SIG) nahm den Mann daraufhin in seiner Wohnung fest.

⇢ Betrunkener Serbe drohte Polizisten: „Ich zünd‘ euch an!

Die Schreckschusspistole entdeckten die Einsatzkräfte im Handschuhfach seines Wagens. Bereits am Sonntagmorgen wurde der Tatverdächtige dem Haftrichter vorgeführt und in die Justizanstalt Graz-Jakomini überstellt. Die Ermittlungen der Landespolizeidirektion Steiermark laufen unter anderem wegen gefährlicher Drohung und unbefugten Waffenbesitzes.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen