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Iftar in Belgrad als stiller Protest gegen Moschee-Abriss in Zemun Polje

Iftar Belgrad Kalemegdan 2017
(FOTO: Tanjug)

Unterhalb der Belgrader Festung Kalemegdan wurde gestern das traditionelle muslimische Abendmahl während des Fastenmonats Ramadan veranstaltet.

Der groß organisierte Iftar in Belgrad fand gestern in einem ganz besonderen Ambiente und im Freien statt. Organisiert wurde das Abendmahl von der Belgrader Muftischaft in Zusammenarbeit mit Istanbuler Stadtteil Bayrampaşa.

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Laut Einwohnern sollen bei den Abrissarbeiten mehrere hunderte Polizisten vor Ort gewesen sein.

 

Auch wurde ein Iftar vor der Festung Kalemegdan veranstaltet, jedoch stand die heurige Veranstaltung in einem ganz besonderen Zeichen: Die Gläubigen wollten mit ihrer Zusammenkunft den Muslimen in Zemun Polje ihre Unterstützung aussprechen, da dort vergangenen Freitag eine sich noch im Bau befindliche Moschee abgerissen wurde.

Gestern nahmen insgesamt 2.000 Menschen, unter anderem auch der Belgrader Erzbischof Stanislav Hočevarv, an dem Abendessen teil.

„Der Ramadan ist die Zeit, in welcher sich die Herzen im Glauben an einen Gott und gemeinsame Wertvorstellung aller Menschen, ungeachtet ihres Glaubens, versammeln“, so der Belgrader Mufti, Mustafa Jusufspahić

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Er fügte hinzu, dass die zentrale Botschaft des Ramadans Frieden sein und die Islamische Gemeinschaft in Serbien diese immer verfolgt habe und verfolgen werde.

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