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Im Winter wünscht man sich diese Supermacht des Erdhörnchens

Das Erdhörnchen ist weniger kälteempfindlich als andere Nagetiere. (Foto: iStock)

Wissenschaftler haben nun herausgefunden, warum Erdhörnchen und Goldhamster im Winter über mehrere Monate verschlafen können.

Nagetiere haben es im Winter besonders leicht. Während des Winterschlafs können Erdhörnchen und Goldhamster ihre Körpertemperatur von 37 auf zwei bis vier Grad Celsius reduzieren und diese niedrige Temperatur mehrere Monate auch aushalten.

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Die kalte Jahreszeit beginnt allmählich, die ersten Schneeflocken fallen bald vom Himmel.

 

Amerikanische Forscher haben nun den Grund herausgefunden, warum die Tiere unbeeindruckt von Schnee und Eis, überleben können. Tatsächlich verfügen Nagetiere über eine außergewöhnliche Fähigkeit, die ihnen hilft, Kälte zu ertragen und harte Winter zu verschlafen. Sie können ihre Körpertemperatur an die Luft anpassen, wie „deutschlandfunk.de“ schreibt.

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Die Forscherin Elena Gracheva und ihr Team an der amerikanischen Yale University untersuchten Erdhörnchen und Goldhamster, wie sie Wärme und Kälte wahrnehmen. Das besondere bei diesen Tieren ist, dass sie während des Winterschlafs ihre niedrige Körpertemperatur bis zu acht Monate aushalten können.

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Bei Menschen wäre dieser Zustand nicht denkbar, da das Nervensystem sofort auf Kälte reagiert und dem Körper Signale sendet, diesen zu wärmen. Winterschläfer verfügen nicht über dieses biologische Warnsignal und lassen sich deshalb durch Kälte nicht aus der Ruhe bringen.