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Verunreinigung

Chemikalien im Trinkwasser gefunden: Flughafen ist Hauptverursacher

Chemikalien im Trinkwasser gefunden: Flughafen ist Hauptverursacher
(FOTO: iStock/sonsam)
2 Min. Lesezeit |

Gift im Trinkwasser: Eine plötzliche PFAS-Verunreinigung in Oberösterreich in Leonding. Entdeckungen an Flughafen, Müllanlage und Feuerwehrübungen werfen Fragen auf – eine unsichtbare Gefahr.

2022 entdeckte man eine PFAS-Verunreinigungen im Trinkwasser des Landes Oberösterreich. Diese gefährliche Chemikalie, in Textilien und Feuerwehrlöschschaum vorhanden, verursachte in Leonding ein unerwartetes Problem: giftiges Trinkwasser!

„Ein unangenehmes Weihnachtsgeschenk“, so Christoph Kolmer, Leiter Gewässerschutz. Es betraf rund 400 Menschen. Doch durch den Anschluss aller Haushalte an die öffentliche Trinkwasserversorgung wurde sichergestellt, dass die Bevölkerung wieder sicher und sauberes Wasser erhielt.

Flughafen ist Hauptverursacher

Drei Verdachtsfälle, darunter der Flughafen Linz Hörsching, die AVE-Brandstelle und die Feuerwehrübungen in Pasching, führten zu PFAS-Hinweisen. Laut Landesrat Stefan Kaineder sei der Flughafen Linz Hauptverursacher, insbesondere durch vorgeschriebene, aber damals nicht verbotene Löschübungen.

Am Flughafen gelangte das gefährliche Mittel ins Grundwasser und damit ins Trinkwasser von etwa 400 Menschen. Beim AVE-Brand geht man von einer lokalen Verunreinigung aus, während bei den FF Pasching-Übungen eine genaue Beurteilung der Grundwassergefährdung noch aussteht.

Kaineder betont, dass PFAs weiterhin im Fokus stehen: „Wir werden im ganzen Land Wasserproben auf diese Chemikalie untersuchen.“ Es bestehe kein Grund zur Panik, jedoch werde man die Situation aufmerksam beobachten.