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Nationalratswahl

Iraner unterstützt Kickl: FPÖ und „die gut integrierten Migranten“ (VIDEO)

Iraner unterstützt Kickl: FPÖ und „die gut integrierten Migranten“ (VIDEO)
FOTO: EPA-EFE/Daniel Novotny
2 Min. Lesezeit |

Die FPÖ zeigt kurz vor der Nationalratswahl 2024 eine neue Wahlstrategie, indem sie gut integrierte Migranten anspricht und einen Iraner präsentiert, der Herbert Kickl unterstützt. Kritische Stimmen fragen sich, ob diese plötzliche Einladung nicht nur ein Wahlkampftrick ist.

Nur vier Tage vor der Nationalratswahl in Österreich zeigt sich eine bemerkenswerte Anpassung in der Wahlstrategie der FPÖ. Auf ihrer x-Seite äußert die Partei, dass „bei vielen Linken, Journalisten und Vertretern der Einheitspartei nun ihr Weltbild zusammenbricht“. Immer mehr gut integrierte Migranten bekennen sich zur FPÖ und wünschen sich einen „freiheitlichen Volkskanzler“. In einem aktuellen Wahlwerbevideo tritt ein Iraner auf, der seit acht Jahren in Österreich lebt, mit einer Kärntnerin verheiratet ist und als Koch/Kellner in der Gastronomie arbeitet. Er unterstützt Herbert Kickl bei der Nationalratswahl und betont, dass er „keine Angst vor der FPÖ“ haben muss, sofern er sich an die Regeln hält und sich anpasst.

Reaktionen der FPÖ-Wähler

Die Reaktionen auf diese Aussage sind gemischt, insbesondere in den Kommentaren von FPÖ-Wählern. Ein Kommentator kritisiert: „Das ist doch Schwachsinn, jetzt noch mit Migranten Werbung zu betreiben. Erst hetzen, dann umwerben!“ Eine andere Stimme stellt fest, dass die Partei „permanent über sehr gut integrierte Personen“ schimpft, die Unternehmen wie Kebap-Läden führen und somit „Steuern zahlen“. Diese Doppelmoral wird als nicht glaubwürdig wahrgenommen.

Wahlkampftrick?

Ein weiterer Kommentar bringt die Skepsis vieler Wähler zum Ausdruck: „Auf einmal! Muss man nicht remigrieren? Hetzen, u. dann vor der Wahl ist man auf einmal herzlich willkommen! Das ist skurril und ‚deppad‘!“ Diese Kritik verdeutlicht, dass viele Wähler die plötzliche Einladung an Migranten als Wahlkampftrick werten.

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Glaubwürdig?

Die FPÖ scheint in ihrer Strategie, gut integrierte Migranten anzusprechen, einem Dilemma gegenüberzustehen: Wie glaubwürdig ist eine Partei, die einerseits Ausgrenzung propagiert und andererseits auf die Unterstützung dieser Gruppen angewiesen ist? Die kommenden Wahlen könnten entscheidend dafür sein, in welche Richtung sich diese Debatte entwickeln wird.

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KO KOSMO-Redaktion
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