Ein Mercedes-SUV sorgt auf der A23 für Chaos und rast durch die Rettungsgasse. Die Polizei schießt 16 Mal, doch der Fahrer entkommt zu Fuß.
Am Montagabend kam es in Wien zu einem dramatischen Vorfall, als der Fahrer eines schwarzen Mercedes-SUVs auf der Südosttangente für erhebliche Unruhe sorgte. Der SUV-Fahrer überschritt die Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h deutlich und raste mit über 100 km/h während der Rushhour über die A23. Dabei gefährdete er zahlreiche Verkehrsteilnehmer, indem er durch eine Rettungsgasse fuhr, die aufgrund eines Staus gebildet worden war. Schließlich verließ er die Autobahn an der Abfahrt Sankt Marx.
Zur gleichen Zeit ereignete sich ein weiterer Vorfall: Ein Lieferwagen prallte gegen die Pestsäule. Trotz einer Straßensperre durch die Polizei setzte der Fahrer seine Flucht fort und steuerte sein Fahrzeug direkt auf einen Polizisten zu, der dabei am Bein gestreift wurde. In dieser gefährlichen Lage gaben die Beamten insgesamt 16 Schüsse aus ihren Glock-Pistolen auf den Mercedes GLS ab. Der Fahrer, der mit abgelaufenen deutschen Überstellungskennzeichen unterwegs war, ließ das beschädigte Fahrzeug zurück und flüchtete zu Fuß in einen Büro- und Wohnkomplex in der Modecenterstraße im 3. Bezirk.
Fahndung eingeleitet
Die Polizei hat eine Fahndung nach dem flüchtigen Fahrer eingeleitet. Nach ersten Ermittlungen könnte es sich bei dem Fahrer um einen Österreicher handeln, wie aus Polizeikreisen gegenüber oe24 bestätigt wurde.
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