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Sicherheitsoffensive

Jugendkriminalität in Wien: 48 zusätzliche Polizisten kommen

Jugendkriminalität in Wien: 48 zusätzliche Polizisten kommen
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Wien rüstet auf: Polizisten aus sechs Bundesländern sollen künftig für mehr Sicherheit in der Hauptstadt sorgen – und das länger als bisher.

Wien bekommt Verstärkung: Polizisten aus mehreren Bundesländern unterstützen seit Anfang August täglich die Wiener Exekutive im Kampf gegen Jugendkriminalität in den Nachtstunden. Wie das Innenministerium am Freitag bekannt gab, sind seither täglich 24 Beamte aus Niederösterreich, Oberösterreich, dem Burgenland und der Steiermark in der Bundeshauptstadt im Einsatz.

Ausweitung ab September

Ab September wird die Maßnahme deutlich ausgeweitet: Dann sollen 48 Polizisten aus dem Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark nach Wien abgestellt werden. Die Beamten werden der Bereitschaftseinheit Wien zugeteilt und sollen für Schwerpunkteinsätze im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung stehen.

Eine wesentliche Neuerung betrifft die Dauer der Zuteilungen: Anstelle tageweiser Unterstützung sind künftig Abstellungen von bis zu drei Monaten vorgesehen. Das soll die Einsätze effizienter und kostengünstiger gestalten, da Reisezeiten und damit verbundene Kosten spürbar sinken.

Aus dem Innenministerium heißt es, die freiwilligen Meldungen aus den Bundesländern seien bereits zahlreich, sodass auch die längerfristigen Zuteilungen ohne Zwang abgedeckt werden können.

Bewährtes Modell

Grundsätzlich neu ist das Modell der länderübergreifenden Unterstützung nicht: Zuteilungen von Polizisten in andere Bundesländer sind bei Großveranstaltungen, besonderen Einsatzlagen oder beim Bedarf spezieller Einheiten seit Langem gängige Praxis.

Der Hintergrund der aktuellen Maßnahme liegt in der Jahreszeit: In den Sommermonaten und während der Schulferien halten sich deutlich mehr Menschen bis in die späten Abend- und Nachtstunden im öffentlichen Raum und in Parks auf.

Genau dort soll die verstärkte Polizeipräsenz sichtbar wirken.

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KO KOSMO-Redaktion
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