In Wien droht einer Angehörigen der orthodoxen Kirchengemeinschaft eine Exekution, weil sie nicht die katholische Kirchensteuer gezahlt hat.
Die 58-jährige Tatjana J. hat eine Aufforderung zur Zahlung des Kirchenbeitrages über 817,26 Euro bekommen. Weil sie den Brief der Erzdiözese Wien „nicht wirklich ernst“ genommen hat, folgte eine Mahnung zur Gehaltspfändung mit dem 15. Mai.
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Die serbisch-orthodoxe Frau war geschockt und verstand nicht warum sie bezahlen sollte. „Ich bin serbisch-orthodox getauft, genauso wie meine beiden Töchter. Warum lässt man mich nicht in Ruhe?“, fragte sie und betonte, dass sie niemals eine Beitrittserklärung unterzeichnet habe.
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Die Kirchenbeitragsstelle fordert nun ihren Taufschein, um den vermeintlichen Irrtum aufzuklären.