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Monetarisierung

KI-Giganten im Clinch: Wer kassiert für deine Fragen?

KI-Giganten im Clinch: Wer kassiert für deine Fragen?
(istockfoto: chatgpt)
2 Min. Lesezeit |

Das Zeitalter werbefreier KI-Chatbots neigt sich dem Ende zu. OpenAI führt ab Montag erste Anzeigen in ChatGPT ein, während Konkurrent Anthropic genau dagegen Stellung bezieht.

OpenAI startet ab Montag offiziell mit der Implementierung von Werbeanzeigen in ChatGPT. Zunächst betrifft dies ausschließlich Nutzer der kostenlosen Basisversion sowie Abonnenten des preisgünstigeren Go-Tarifs auf dem US-amerikanischen Markt. Nach Angaben des Unternehmens werden die Anzeigen ausschließlich am Ende einer Antwort platziert, und zwar nur dann, wenn ein thematischer Bezug zu einem beworbenen Produkt besteht. Eine deutliche Markierung soll dabei sicherstellen, dass Nutzer zwischen regulären Antworten und kommerziellen Inhalten unterscheiden können.

Der Zeitpunkt dieser Ankündigung folgt unmittelbar auf den Super Bowl, während dessen der Wettbewerber Anthropic eine offensive Marketingkampagne gegen OpenAI lancierte. Anthropic propagierte dabei die Botschaft, dass KI-Konversationen werbefrei bleiben sollten. OpenAI-CEO Sam Altman konterte umgehend auf der Plattform X und bezeichnete Anthropics Darstellung als unaufrichtig. Er versicherte, dass sein Unternehmen niemals Werbung schalten würde, die den wesentlichen Inhalt einer Antwort kompromittiere.

Altmans Strategie

Langfristig sollen die Werbeeinnahmen weniger als 50 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen und vorrangig der Finanzierung des kostenlosen Zugangs für Milliarden von Menschen dienen. Zeitgleich mit der Werbeeinführung wurden Details aus einer internen Mitteilung von Sam Altman bekannt. Demnach verzeichnet ChatGPT aktuell wieder ein monatliches Wachstum von über zehn Prozent.

Ausnahmen festgelegt

Um diese positive Dynamik zu nutzen, plant OpenAI noch in dieser Woche die Veröffentlichung eines aktualisierten Sprachmodells. Kunden der kostenpflichtigen Plus- und Pro-Varianten sowie Enterprise-Nutzer bleiben vorerst von Werbeanzeigen verschont. Ebenso ausgenommen vom aktuellen Testlauf sind Konten von Minderjährigen sowie Anfragen zu sensiblen Themenbereichen wie Gesundheit oder Politik.

Mit diesem Schritt endet die Phase der vollständig werbefreien KI-Chatbots.

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KO KOSMO-Redaktion
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