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Filialabbau

KiK schließt 300 Filialen – auch Österreich betroffen

KiK schließt 300 Filialen – auch Österreich betroffen
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

KiK schrumpft: Hunderte Filialen schließen, Öffnungszeiten werden gekürzt – der Discounter stellt sich neu auf.

Der Textil-Discounter KiK wird sein europäisches Filialnetz bis zum Jahr 2026 erheblich verkleinern. Rund 300 Standorte sollen in diesem Zeitraum geschlossen werden, davon allein 150 in Deutschland. Dem stehen lediglich 15 Neueröffnungen im selben Zeitraum gegenüber.

Ungeachtet dieser Einschnitte bleiben mehr als 2.200 deutsche Filialen weiterhin in Betrieb. Insgesamt unterhält das Unternehmen derzeit ein Netz von mehr als 4.200 Standorten in 14 Ländern. Auch Österreich ist von den Schließungen betroffen: Von den aktuell rund 216 bis 220 Filialen sollen bis Ende 2026 etwa zehn Standorte geschlossen werden.

Strategische Neuausrichtung

Hintergrund der Maßnahme ist eine strategische Neuausrichtung des Filialnetzes. Das Unternehmen hat erkannt, dass es in bestimmten Regionen zu einer übermäßigen Verdichtung des Standortnetzes gekommen ist, wodurch einzelne Filialen einander Kunden abspenstig machen. Künftig soll der Schwerpunkt auf wirtschaftlich tragfähigen Standorten liegen, die gezielt weiterentwickelt werden.

Zu den betroffenen deutschen Standorten zählen unter anderem Twistringen (Niedersachsen), Bad Soden-Salmünster (Hessen), Schongau (Bayern) und Potsdam-Babelsberg (Brandenburg).

Kosten senken

Neben den Schließungen sieht das Unternehmen auch Anpassungen bei den Öffnungszeiten einzelner Filialen vor, um insbesondere an umsatzschwächeren Standorten die Betriebskosten zu senken. Diese Maßnahme ist Bestandteil eines breit angelegten Konsolidierungsprogramms, das auf eine nachhaltige Steigerung der wirtschaftlichen Effizienz und eine langfristig gesicherte Rentabilität des Unternehmens ausgerichtet ist.

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KO KOSMO-Redaktion
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