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Finale

Konfetti, Goldpokal, Pfiffe: WM-Auftritt von Trump sorgt für Eklat

Konfetti, Goldpokal, Pfiffe: WM-Auftritt von Trump sorgt für Eklat
FOTO: EPA
3 Min. Lesezeit |

Goldpokal, Konfetti und ein US-Präsident auf dem Siegertreppchen – die WM 2026 hatte ihren ganz eigenen Gastgeber.

Donald Trump hat sich in die Geschichtsbücher des Weltfußballs eingetragen – zumindest auf dem Siegerfoto der spanischen Weltmeister. Im goldenen Konfettiregen verfolgte der 80-Jährige das Treiben auf dem Podest kurz aus nächster Nähe, bevor er gemeinsam mit FIFA-Präsident Gianni Infantino die Bühne verließ. Zuvor hatte Trump zusammen mit Infantino Spaniens Kapitän Rodri den Goldpokal überreicht und war anschließend auf dem Podest stehen geblieben.

Trumps WM-Auftritt

Schon zwei Tage vor dem Endspiel zwischen Argentinien und Spanien hatte Trump im Trump Tower in New York Stellung zur WM bezogen. „Ich dachte, wir seien kein Fußball-Land. Es stellte sich heraus, dass wir eines sind. Ich glaube, das wird so bleiben“, sagte Trump und legte unmittelbar nach: „Diese WM war so erfolgreich, dass wir die USA einfach noch einmal auswählen sollten. Dieses Mal lassen wir Mexiko und Kanada außen vor.“

Gemeinsam mit Infantino hatte er nach dem spanischen 1:0 nach Verlängerung gegen Titelverteidiger Argentinien den Rasen des MetLife Stadium in East Rutherford, New Jersey betreten, um die Preisverleihung der XXL-WM zu begleiten. Ferran Torres hatte in der 106. Minute das entscheidende Tor für Spanien erzielt. Der Empfang fiel kühl aus: Pfiffe begleiteten seinen Auftritt. Es war das 104. und letzte Spiel des Turniers in den USA, Mexiko und Kanada – und Trumps erster Stadionbesuch überhaupt während dieser WM. Die Wochen zuvor hatte er die Arenen gemieden und das Turnier von seiner Loge aus verfolgt, flankiert von Ehefrau Melania und Infantino.

Balogun-Affäre

Dennoch war Trump während des gesamten Turniers präsent – wenn auch auf anderem Wege. Im Mittelpunkt stand die Affäre um US-Stürmer Folarin Balogun: Trump hatte Infantino persönlich angerufen und die Aufhebung einer Roten Karte gefordert. Die FIFA-Disziplinarkommission setzte die Sperre daraufhin tatsächlich zur Bewährung aus – und löste damit einen Sturm der Entrüstung aus. Balogun kam im Achtelfinale gegen Belgien zum Einsatz, doch das Eingreifen blieb sportlich ohne Wirkung.

Die USA verloren die Partie deutlich mit 1:4.

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KO KOSMO-Redaktion
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