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Ermittlungen

Vierjährige ertrinkt im Urlaub – Neue tragische Details bekannt

Vierjährige ertrinkt im Urlaub – Neue tragische Details bekannt
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Urlaub endet in einer Tragödie: Ein kleines Mädchen stirbt in einem Hotelpool – nun ermitteln die Behörden in mehrere Richtungen.

Nach dem Tod eines vierjährigen Mädchens aus Österreich in einem Hotelpool im italienischen Badeort Milano Marittima haben die Behörden Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet. Der Badeunfall ereignete sich laut italienischen Medien am Samstag, dem 18. Juli 2026, kurz nach 14 Uhr – die Vierjährige verstarb wenige Stunden später im Krankenhaus von Cesena. Das Schwimmbecken des betroffenen Hotels wurde von der Staatsanwaltschaft versiegelt. Zur Klärung der genauen Todesursache soll eine Obduktion angeordnet werden.

Aufsichtspflicht verletzt?

Zentrale Frage der Untersuchung ist, ob der Poolbereich zum Zeitpunkt des Unglücks ausreichend gesichert war. Ersten Erkenntnissen zufolge war das Becken zu diesem Zeitpunkt nicht für den Badebetrieb freigegeben und kein Aufsichtspersonal vor Ort. Auch gegen den 56-jährigen Vater des Kindes wurden Ermittlungen aufgenommen – ihm wird laut Justizkreisen eine Verletzung der Aufsichtspflicht vorgeworfen.

Nach bisherigen Ermittlungen hatte die Familie kurz vor dem Unglück gemeinsam zu Mittag gegessen. Die Mutter begab sich danach mit den beiden älteren Geschwistern ins Hotelzimmer, während der Vater mit der Vierjährigen im Spielbereich blieb. Das Mädchen geriet ins Wasser, als der Vater für einige Minuten ebenfalls auf das Zimmer ging.

Aus denselben Kreisen verlautete zudem, dass auch Verantwortliche des Hotels – darunter der Betreiber sowie der für den Poolbereich zuständige Mitarbeiter – in das Verfahren einbezogen werden könnten.

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KO KOSMO-Redaktion
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