Tadžedin Selmani (37), Fleischhauer

Jeder hat das Recht zu wählen, aber die Eltern sind dazu da, den Kindern den rechten Weg zu weisen und sie dazu anzuleiten. Wenn sie meinen, dass der Glaube der richtige Weg ist, werden sie die Kinder so auch erziehen und sie in den Religionsunterricht schicken, so wie ich es mit meinen Kindern mache. Wir sind Muslime aus Mazedonien und wir lehren unsere Kinder die richtigen Werte.
Negica Simić (42), Mitarbeiterin im Altenheim

Die Beschneidung gehört bei den Muslimen noch immer zur Tradition. Das ist nicht veraltet und wird auch nicht veralten, denn die echten Gläubigen halten sich an ihre Traditionen und pflegen sie. So wie wir unsere Kinder taufen, beschneiden die Muslimen ihre Söhne. Das ist ein Ritual wie jedes andere.
Amel Ćosić (33), Fleischer

Ich bin der einzige Muslim in Wien, der Schweinefleisch verkauft, aber ich respektiere jedermanns Glaube so wie auch meinen. Die Beschneidung ist noch immer Teil der Tradition, das ist bei den Juden und Muslimen normal, auch Jesus war beschnitten, er wurde am achten Tag beschnitten, als er erst acht Tage alt war.
Dragan Vasić (40), Unternehmer

Das gibt es. Das gibt es 100-prozentig und das gehört bei den Muslimen noch immer 100-prozentig zur Tradition, vor allem bei unseren vom Balkan. Sie lieben ihren Glauben und halten sich daran. So wie wir unseren Gott lieben und die Slava feiern, so wahren sie ihre Bräuche.
Aus der Steinzeit
Im Netz kann sich jeder über die Peritomé bzw. Zirkumzision bzw. Verstümmelung von Geschlechtsteilen informieren.
Es soll nach wissenschaftlichen Angaben aus der Steinzeit stammen, bereits in der vorägyptischen Zeit praktiziert worden sein.
Es ist erstaunlich, dass sich die Verdummungsmasse bei mancher Religion noch gehalten habe und als Bedingung zu einem Alien-Gott betont wird, welcher in deren „heiligen“ Schriften so beschrieben wird:
Yahwe-Beschreibung:
RAUCH stieg auf von seiner Nase und verzehrend FEUER aus seinem Munde, FLAMMEN sprühten von ihm aus (2.Sam 22,9)
Es gibt keine hygienischen oder gesundheitlichen Gründe für eine Beschneidung. Wer sich nicht waschen kann, wird es auch durch Amputation der betreffenden Körperteile nicht lernen. Auch die Gesundheit leidet durch den Verlust des natürlichen Klimas am Penis und durch den Verlust eines Großteils der Orgasmusfähigkeit. Die Beschneidung ist immer eine sexuelle Verstümmelung.
Und dem Mann ist es auch nicht mehr möglich, die Frau beim Geschlechtsverkehr zum Orgasmus zu bringen, weil er aufgrund seiner sexuellen Taubheit ein völlig unnatürliches Bewegungsmuster hat.
Eltern haben nicht das Recht, über die lebenslange sexuelle Einschränkung ihrer Kinder zu entscheiden. Die meisten Verstümmelten wissen gar nicht, dass sie sexfrei leben, weil sie keinen natürlichen Sex kennen, und finden es deshalb in Ordnung.