Kroatien erwägt Beschränkungen zum Strand für EU-Länder ab 2019

NEUE REGULIERUNGEN

Kroatien erwägt Beschränkungen zum Strand für EU-Länder ab 2019

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Die kroatische Regierung möchte künftig weniger ausländische Touristen im Land. (Foto: zVg.)

Kroatiens Bundesregierung will Zugangsbeschränkungen zum Meer für EU-Länder einführen. Ab 2019 wird nur eine bestimmte Zahl an Personen aus der europäischen Union an kroatischen Stränden zugelassen.

Die Regierung Kroatiens will ein Urlaubsvisum für Personen aus der Europäischen Union einführen. Damit reagiert das Land auf das Übergangsarrangement zur Arbeitnehmerfreizügigkeit in einigen Ländern der EU.

Am europäischen Arbeitsmarkt ist der Zugang für Kroaten beschränkt. „Das wollen wir nicht länger hinnehmen. Deshalb werden wir künftig genau prüfen wer beispielsweise bei uns ans Meer darf und wer nicht“, so der kroatische Wirtschaftsminister, Darko Horvat.

Kroatien ist seit 2013 Mitglied der Europäischen Union. Den vollen Zugang zum Arbeitsmarkt in Österreich und Deutschland erhalten kroatische Staatsbürger erst Mitte 2020. Für Kroatien sei dies nicht akzeptabel. Die Regierung wittert Diskriminierung und geht mit strikten Maßnahmen vor.

Laut kroatischen Medien habe der Wirtschaftminister entsprechende Gesetze in die Wege geleitet, um das teuerste Gut des Landes zu schützen. Die oberste Priorität sei kroatische Staatsangehörige am Strand zu integrieren. „Unsere Bürger müssen sich am Meer wohlfühlen. Wenn zu viele Ausländer am Strand liegen, haben die Kroaten bald keinen Platz mehr“, so Horvat.

Ab 2019 wird ein Auswahlverfahren entscheiden, wer am Balkan-Land auf Urlaub fahren darf. Künftig muss man einen Antrag in der kroatischen Botschaft stellen mit Motivationsschreiben und Fotos. Gute Chancen auf ein sogenanntes „Urlaubsvisum“ habe man, wenn man Kroatischkenntnisse aufweisen kann und über bestimmte körperliche Maße verfügt (Körpergröße, Gewicht).

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*Diese Meldung hat satirischen Charakter.*