Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
ESC-Eklat

Kroatien gibt Serbien 12 Punkte – aus Serbien kommt kein einziger zurück

Kroatien gibt Serbien 12 Punkte – aus Serbien kommt kein einziger zurück
FOTO: EPA/HANNIBAL HANSCHKE
2 Min. Lesezeit |

Zwölf Punkte hin, null Punkte zurück – beim ESC 2025 erzählten die Zahlen zwischen Kroatien und Serbien eine Geschichte für sich.

Beim diesjährigen Eurovision Song Contest sorgte die Punktevergabe zwischen Kroatien und Serbien für Gesprächsstoff. Kroatien schickte die Gruppe Lelek mit dem Song „Andromeda“ ins Rennen und landete am Ende auf dem 15. Platz mit 124 Punkten. Doch weniger das Abschneiden selbst als vielmehr die Art, wie die Punkte flossen – und eben nicht flossen –, zog die Aufmerksamkeit auf sich.

Jury gegen Publikum

Besonders ins Auge stach die Kluft zwischen Jury- und Publikumsvoting: Die kroatische Jury vergab ihre maximalen 12 Punkte an Serbien – eine klare Geste der Wertschätzung. Auf serbischer Seite hingegen schaute Kroatien beim Juryvoting vollständig leer aus: kein einziger Punkt. Das Publikum zeigte sich da großzügiger – und deutlich weniger nachtragend. Sowohl die kroatischen als auch die serbischen Zuschauer vergaben einander jeweils die Höchstnote von 12 Punkten.

Die übrigen kroatischen Jurystimmen verteilten sich wie folgt: 10 Punkte gingen an Dänemark, acht an Albanien, sieben an Australien, sechs an Finnland, fünf an Israel, vier an Bulgarien, drei an Frankreich, zwei an Polen und einen Punkt an Moldau. Die Stimmen wurden von Doris Pincic Guberovic aus Zagreb verlesen – ein Auftritt, der in den sozialen Netzwerken nicht unbemerkt blieb.

Serbiens Punktevergabe

Serbien, das mit Lavina und dem Song „Kraj mene“ antrat und den 17. Platz belegte, vergab seine 12 Jurystimmen an Bulgarien. Auch beim Publikumsvoting lag Bulgarien mit 10 Punkten vorne, gefolgt von Griechenland mit acht Punkten.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen