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Attacke

Kuh springt über Stacheldraht-Zaun und attackiert deutsche Familie

Kuh springt über Stacheldraht-Zaun und attackiert deutsche Familie
(Foto: Pexels)
2 Min. Lesezeit |

Dramatische Szenen in Kärnten: Eine Kuh übersprang einen dreifachen Stacheldrahtzaun und attackierte deutsche Urlauber. Auch die zu Hilfe eilende Bäuerin wurde Opfer des Angriffs.

Vier deutsche Urlauber wurden am Samstag bei einem Spaziergang in Glödnitz im Kärntner Bezirk St. Veit an der Glan von einer Kuh attackiert. Das Tier sprang gegen 20.15 Uhr plötzlich über einen dreifach gespannten Stacheldrahtzaun der Weide, auf der sich zu diesem Zeitpunkt noch fünf weitere Kühe und ein Kalb befanden. Bei dem Angriff wurden eine 40-jährige Frau und ihre fünfjährige Tochter verletzt.

Die durch Hilferufe alarmierte 64-jährige Bäuerin eilte zur Unfallstelle, wurde jedoch ebenfalls von der Kuh angegriffen und schwer verletzt. Während die Bäuerin mit dem Rettungshubschrauber RK1 ins Klinikum Klagenfurt geflogen werden musste, brachte der Rettungsdienst auch die beiden verletzten Touristinnen zur Behandlung in dasselbe Krankenhaus.

Nach Angaben der Polizei und Medienberichten sind solche Vorfälle in Kärnten eher selten. Schwere Verletzungen durch Kuhangriffe, wie sie sich in diesem Fall in Glödnitz ereigneten, kommen nur vereinzelt vor. Der Weidezaun entsprach mit seiner dreifachen Stacheldrahtsicherung den geltenden Sicherheitsvorschriften für Weidetiere in Tourismusgebieten.

Experten empfehlen dennoch, Weideflächen mit deutlich sichtbaren Hinweisschildern zu versehen und raten Wanderern und Urlaubern, grundsätzlich Abstand zu Weidetieren zu halten. Besonders bei Kühen mit Kälbern ist erhöhte Vorsicht geboten, da der Beschützerinstinkt der Muttertiere zu aggressivem Verhalten führen kann.

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KO KOSMO-Redaktion
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