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CORONA-MASSNAHMEN

Kurz präsentiert neuen 3-Punkte-Plan für Österreich

(FOTO: BKA/Dragan Tatic)

Den ganzen Vormittag lang beratschlagte die Bundesregierung über neue Maßnahmen in der Corona-Krise. Jetzt spricht Kanzler Kurz über 3 konkrete Ergebnisse.

Am Gründonnerstag trat die Osterruhe für Ostösterreich in Kraft. Zeitgleich beratschlagte sich die Regierungsspitze in einer Videokonferenz zur aktuellen Corona-Situation in Österreich. Im Fokus standen insbesondere die Kapazitäten in den Spitälern. Dafür tauschten sich Kanzler Sebastian Kurz und Gesundheitsminister Rudolf Anschober mit den Intensivkoordinatoren der Bundesländer aus. Jetzt präsentierte Kurz 3 konkrete Ergebnisse der Konferenz.

Freiwilliger Lockdown gefordert
Der Rest Österreichs darf aufatmen, denn vorerst ist es nicht geplant, den Lockdown auf weitere Bundesländer auszudehnen. Es wird weiter auf ein regionales Vorgehen gesetzt. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) ruft jedoch die restlichen sechs Bundesländer dazu auf, freiwillig in eine Osterruhe zu treten, um das Infektionsgeschehen zu bremsen: „Alle BewohnerInnen unseres Landes sind aufgerufen, jetzt eine freiwillige Osterruhe einzuhalten und ganz besonders die Kontakte zu verringern, Mindestabstand und FFP2-Masken umzusetzen und sich regelmäßig testen zu lassen“, so Anschober.

Hintergrund ist die zunehmende Belastung des Gesundheitssystems, die sich im Vergleich zur Vorwoche nochmals zugespitzt hat, wie die „Heute“ berichtet. Die Auslastung der Intensivstationen würde bereist bei 26,9 Prozent liegen. Der kritische Wert sind 33 Prozent.

Zudem wird die aktuelle Situation durch die zunehmende Verbreitung der britischen Mutation erschwert. Österreichweit beträgt der Anteil der Infizierten mit der Mutation bereits rund 84 Prozent, im Osten weit mehr. Auch die aktuellen 7-Tages-Inzidenzen geben Grund zur Sorge. Diese liegen nur noch in 3 von 96 Bezirken unter 100 Fällen pro 100.000 Einwohner. Österreichweit liegt die 7-Tages-Inzidenz schon über 250. Daher haben sich Kanzler Kurz und Minister Anschober auf ein neues Maßnahmenpaket für die nächsten Wochen festgelegt.

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