Flammen und Frost: In Wien-Donaustadt kämpften 100 Feuerwehrleute gegen einen nächtlichen Großbrand in einem Firmengebäude – unter extremen Winterbedingungen.
Rund 100 Einsatzkräfte der Wiener Berufsfeuerwehr bekämpften in der Nacht einen Brand in einem Firmengebäude in Wien-Donaustadt. Nach mehreren Alarmierungen durch Anwohner gegen 19.30 Uhr rückten die Feuerwehrleute zum Einsatzort in der Maculangasse aus. Gerald Schimpf von der Berufsfeuerwehr Wien erklärte gegenüber ORF Wien die besondere Herausforderung: „Herausfordernd war die große Brandlast im Gebäude, am Anfang bestand hohe Ausbreitungsgefahr auf Nachbarobjekte.“
Im Verlauf des Abends gelang es den Einsatzkräften, das Feuer einzudämmen und ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Nacht an. Die Ursache des Brandes ist noch ungeklärt.
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Flammeninferno in Wien-Donaustadt.
Am Sonntag um ca. 19:30 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Gewerbebrand in die Maculangasse alarmiert.#wien #donaustadt pic.twitter.com/SpZnk4i4wZ
— Esterreicherr (@Esterreicherr) January 11, 2026
Zum Zeitpunkt des Feuers befanden sich keine Personen im Gebäude, auch unter den Einsatzkräften gab es keine Verletzten.
Eisige Bedingungen
Die Löscharbeiten wurden nicht nur durch das Feuer selbst, sondern auch durch die frostigen Temperaturen erheblich erschwert. Feuerwehrsprecher Gerald Schimpf beschrieb die widrigen Bedingungen: „Sobald die Atemschutztrupps durch das Löschwasser nass werden, wird es sehr hart, wir müssen die Einsatzkräfte sehr häufig austauschen. Wo das Löschwasser austritt, friert es sofort, auch die Armaturen frieren ein – also es ist durchaus ein herausfordernder Einsatz.“