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GLÜCK GEHABT

Mädchen schluckt Batterie: Nur dieses Hausmittel rettete ihr das Leben

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Symbolbild (FOTO: iStock)

In einer dramatischen Rettungsaktion wurde das Leben eines jungen Mädchens im Urlaub nach einem unachtsamen Moment aufs Spiel gesetzt, als es eine gefährliche Knopfbatterie verschluckte.

Während eines unbeschwerten Familienausflugs in den Haven Wild Duck Holiday Park an der Ostküste Englands kaufte die vierjährige Isabella Telford aus Norfolk mit ihrem Taschengeld einen leuchtenden Spielzeugring. Die Freude dauerte jedoch nicht lange, denn auf der Heimfahrt stellte sich heraus, dass eine der Batterien aus dem Spielzeug fehlte. Bald darauf gab Isabella zu, dass sie eine Batterie verschluckt hatte – ein Umstand, der sich rasch als lebensbedrohlich herausstellte.

Die besorgten Eltern handelten umgehend und brachten ihre Tochter ins Universitätskrankenhaus von Norwich. Dort wurde Isabella unverzüglich mit einer ungewöhnlichen, jedoch effektiven Ersten-Hilfe-Maßnahme versorgt: Honig wurde eingesetzt, um die potenziell verheerenden Auswirkungen der Batterie zu mildern. Diese schnelle und gezielte Reaktion erwies sich als entscheidend, denn sie ermöglichte es Isabella, die Batterie ohne ernsthafte innere Verletzungen auszuscheiden.

Warnung für andere Eltern

Ausgehend von ihrer beängstigenden Erfahrung sieht Isabellas Mutter Adele es nun als ihre Pflicht an, auf die Gefahren hinzuweisen, die von so kleinen und doch potenziell tödlichen Objekten wie Knopfbatterien ausgehen. Sie kritisierte den Ferienpark für den leichtfertigen Umgang mit solchen Gefahrenquellen und plädierte dafür, dass Produkte sicherer gestaltet werden müssen, um derartige Unfälle zu verhindern.

Die Gefährlichkeit verschluckter Knopfbatterien wird durch die Erklärungen von Dr. Christoph Specht, einem Experten in Präventivmedizin, weiter unterstrichen. Er weist darauf hin, dass diese Batterien, besonders Lithium-Knopfzellen, eine signifikante Bedrohung darstellen können. Bei Kontakt mit Feuchtigkeit kann der Stromfluss zu schweren Verätzungen führen, die das Gewebe zerstören und im schlimmsten Fall lebensbedrohliche Zustände hervorrufen.

Wichtige Sofortmaßnahmen

Als Sofortmaßnahme rät Specht zu Magen-Gel oder Honig, die als Erste Hilfe dienen können, um den Stromfluss zu reduzieren und die Bildung ätzender Laugen abzumildern. Jedoch betont er, dass dies lediglich vorläufige Maßnahmen sind und im Ernstfall unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden muss.