Start NEWS Chronik Marihuana in Chipssackerl: 3-Jährige landet „high“ im Spital
BERAUSCHENDER SNACK

Marihuana in Chipssackerl: 3-Jährige landet „high“ im Spital

Symbolbild (FOTOS: iStockphotos)

Nachdem die 3-jährige Kamiya Diliberti aus dem US-Bundesstaat Indiana Chips von einer netten Nachbarin isst, landet das Mädchen „high“ im Krankenhaus. In dem Sackerl war Marihuana!

Die Mutter der 3-jährigen Kamiya, Desiree Diliberti, erzählt schockiert von dem Vorfall, der ihre Tochter ins Krankenhaus brachte: Wie bereits schon viele Male zuvor, hatte das Mädchen ein paar Snacks von einer netten Nachbarin erhalten. Nachdem sie die ganze Chipspackung aufgegessen hatte, war zunächst alles wie immer, doch plötzlich fing die Dreijährige an am ganzen Körper zu zittern. Die besorgte Mutter brachte das Mädchen umgehend ins Krankenhaus. Dort dann die Schock-Nachricht: Die 3-jährige war „high“, offenbar war in der Chipspackung Marihuana!

Urintest bestätigt: 3-Jährige „high“
„Ich habe sie ins Krankenhaus gebracht und sie haben ihr ein Medikament gegeben, damit es aufhört, aber sie zitterte weiter“, erzählte die besorgte Mutter im Interview mit abc57. Auch eine Computertomographie habe nichts ergeben, weshalb das Mädchen mit dem Hubschrauber ins Memorial Hospital in South Bend gebracht wurde.

Erst ein durchgeführter Urintest bringt schließlich die Ursache für das plötzliche Leiden des Mädchens ans Tageslicht: In der „Cheetos“-Packung, die sie von der Nachbarin bekommen hatte, war THC, also eine der Substanzen einer Hanfpflanze. Die Chipstüte enthielt 600 mg THC.

Chipssackerl mit THC verschenkt – ein Versehen?
Desiree Diliberti vermutet hinter dem Vorfall ein tragisches Versehen, denn die Nachbarin war bisher immer sehr freundlich gewesen: „Sie ist eine ältere Dame und gibt ihr öfter Snacks. Ich habe also nicht das Gefühl, dass das Absicht war.“ Die kleine Kamiya hat sich mittlerweile von dem versehentlichen Rausch erholt.

Bisher ist jedoch noch immer unklar, wieso das THC überhaupt in der Chipspackung war. Der Hersteller der „Cheeto“-Snacks, Frito-Lay, kann sich den Vorfall nicht erklären, wie sie in einer Stellungnahme schreiben: „Die Gesundheit und Sicherheit der Verbraucher hat für uns höchste Priorität. Frito-Lay stellt keine essbaren Cannabis-Snackprodukte her, Verpackungen mit THC-Angaben werden nicht mit unserem Unternehmen oder unseren Marken in Verbindung gebracht. Wir werden weiterhin gegen Unternehmen vorgehen, die Produkte verkaufen, welche die Verbraucher verwirren, indem sie unsere Marken und unser Verpackungsdesign illegal verletzen.“

Quellen und Links:

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