Eine Abschlussreise, ein letzter Schnappschuss an die Mutter – dann bricht für einen 19-Jährigen alles zusammen.
Ein 19-jähriger Amerikaner ist während seiner Abschlussreise in Panama City Beach, Florida, ums Leben gekommen. Shannon Tanner starb mutmaßlich an den Folgen einer Alkoholvergiftung. Nach Angaben des Sheriffbüros von Bay County dauern die Ermittlungen noch an, doch die zuständigen Behörden gehen davon aus, dass übermäßiger Alkoholkonsum die Todesursache war.
Tanners Mutter räumt ein, dass ihr Sohn einen schwerwiegenden Fehler begangen habe – und fordert nun die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens. Hintergrund: In den Vereinigten Staaten ist der Kauf und Konsum von Alkohol erst ab 21 Jahren gesetzlich erlaubt.
Tragischer Verlauf
Am Abend des 17. Mai hatte Tanner gegen 19:30 Uhr noch Fotos an seine Mutter geschickt. Rund zwei Stunden später ging bei den Einsatzkräften ein Notruf wegen eines medizinischen Notfalls ein. In der Unterkunft, in der der 19-Jährige aufgefunden wurde, schilderten mehrere Anwesende übereinstimmend, er habe erhebliche Mengen Alkohol konsumiert.
Tanner wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert – drei Tage später wurden die lebenserhaltenden Maßnahmen eingestellt.
Reaktion der Familie
Als Reaktion auf den Tod ihres Sohnes planen Tanners Angehörige die Gründung einer gemeinnützigen Organisation, die sich der Prävention von Alkoholkonsum bei Minderjährigen widmen soll. Im Mittelpunkt steht dabei die Aufklärung von Familien über die Risiken exzessiven Alkoholkonsums.
Auch in Österreich haben Maturareisen in den vergangenen Jahren tragische Ausgänge genommen – zumeist infolge von Unfällen. Zuletzt starb im Juni 2025 ein 18-jähriger Steirer nach einem Sturz am Pool;
ob Alkohol dabei eine Rolle spielte, ist bislang ungeklärt.