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Hubschraubereinsatz

E-Scooter rast mit 74 km/h: 22-Jähriger schwer verletzt

E-Scooter rast mit 74 km/h: 22-Jähriger schwer verletzt
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Kein Aufprall, trotzdem schwer verletzt: Ein E-Scooter-Unfall in Kärnten wirft brisante Fragen zur Fahrzeugsicherheit auf.

Auf dem Radweg R3 in Kärnten kam es am Mittwochabend zu einem schweren Unfall, bei dem ein 22-jähriger Mann aus dem Bezirk Villach die Kontrolle über seinen E-Scooter verlor und sich dabei erhebliche Verletzungen zuzog.

Gegen 18.20 Uhr war der junge Mann auf dem Radweg R3 in Richtung Villach unterwegs, als eine Autofahrerin von einem Parkplatz auf die Bundesstraße B83 einbiegen wollte. Obwohl es zu keiner direkten Kollision mit dem Fahrzeug kam, stürzte der E-Scooter-Fahrer und wurde schwer verletzt.

Der Rettungshubschrauber RK1 übernahm den Transport des Mannes nach der Erstversorgung vor Ort und brachte ihn ins Klinikum Klagenfurt.

Gefährliche Höchstgeschwindigkeit

Ein im Anschluss durchgeführter Rollentest ergab, dass der E-Scooter Geschwindigkeiten von bis zu 74 km/h erreichen kann. Damit überschreitet das Gerät die in Österreich gesetzlich vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit für E-Scooter von 25 km/h bei weitem.

Derartige Geschwindigkeiten steigern das Unfallrisiko im Straßenverkehr erheblich. Fachleute empfehlen regelmäßige technische Überprüfungen der Geräte sowie das Tragen geeigneter Schutzausrüstung, insbesondere von Helmen.

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KO KOSMO-Redaktion
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