Start NEWS PANORAMA Maut: Was Autofahrer bei der Fahrt in den Urlaub beachten sollten
ACHTUNG

Maut: Was Autofahrer bei der Fahrt in den Urlaub beachten sollten

Die Fahrt in den Urlaub könnte teuer werden. (Foto: iStock)

Wer keine bösen Überraschungen in Form von Gebühren für die Straßennutzung im Ausland erleben möchte, sollte sich vorab informieren. Denn Extra-Kosten für eine Tunneldurchfahrt oder digitale Vignetten können sich schnell aufsummieren.  

Damit die Fahrt in den Urlaub nicht zur Belastung des Budgets wird, sollte man sich genauere Informationen über das Reiseziel einholen. Wir haben einige Länder zusammengestellt, für die Mautgebühren anfallen. Das deutsche Verkehrsministerium lässt den Starttermin für die Einführung der umstrittenen Pkw-Maut weiter offen.

ÖSTERREICH: Neben der Klebevignette für die Windschutzscheibe gibt es auch eine digitale Pickerl-Version, die an das Kfz-Kennzeichen gebunden ist und unter www.asfinag.at bestellt werden kann. Hier sollte man jedoch aufpassen, denn die digitale Vignette ist frühestens 18 Tage nach der Bestellung gültig.

TSCHECHIEN: Hier sind Autobahnen und Schnellstraßen größtenteils vignettenpflichtig. Erhältlich sind die Vignetten etwa an Tankstellen. Für etwa zehn Tage kosten sie nach Angaben des Automobilclubs ADAC 13 Euro, für einen Monat 18 Euro.

SCHWEIZ: Hier kosten die Vignetten für das jeweils aufgedruckte Jahr 35,75 Euro. Insgesamt ist sie sogar 14 Monate gültig.

FRANKREICH: Hier gilt die streckenbezogene Maut, die an den Mautstationen überwiegend an Automaten bezahlt werden muss. Autofahrer, die die Städte Paris, Grenoble, Lille, Lyon, Straßburg oder Toulouse besuchen wollen, sollten beachten, dass sie eine kostenpflichtige Umweltplakette brauchen.

Eine streckenbezogene Maut gibt es innerhalb der EU auch noch in Griechenland, in Großbritannien – wobei dort das Straßennetz zum großen Teil gebührenfrei ist -, in Irland, in Italien, Kroatien, Portugal und weitgehend auch in Spanien.

In den Nicht-EU-Ländern Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Norwegen, Serbien, in der Türkei und in Weißrussland wird nach der Entfernung abgerechnet, berichtet „Presse“. Je nach Land wird beim Ein- oder Ausfahren an der Mautstation erfolgt die Bezahlung. In Bulgarien, Rumänien, der Slowakei, Slowenien und Ungarn benötigen Autofahrer eine Vignette.

via GIPHY