In Wien suchte die Polizei intensiv nach einem Mann, der im Verdacht steht, am 29. Juli einen schweren Messerangriff begangen zu haben. Gegen 23:45 Uhr eskalierte ein Streit im Sigmund-Freud-Park bei der Votivkirche, in dessen Verlauf ein 53-jähriger Rumäne schwerst verletzt wurde.

Eskalation der Gewalt
An jenem Abend hatten sich mehrere Personen, die zur Obdachlosenszene zählen, im Park versammelt und gemeinsam gefeiert. Doch die anfangs lockere Stimmung schlug plötzlich um. Im Zuge der verbalen Auseinandersetzung zückte einer der Beteiligten ein Messer und stach dem 53-Jährigen mehrfach in den Bauch. Das Opfer erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht.
Täter flüchtig: Polizei sucht nach „Willi“
Der mutmaßliche Angreifer konnte unmittelbar nach der Tat fliehen und ist seitdem spurlos verschwunden. Er ist in der Wiener Obdachlosenszene nur unter dem Namen „Willi“ bekannt. Laut einem letzten Handyfoto wird der Gesuchte als etwa 50-70 Jahre alt, schlank bis mittelstark, mit auffallend weißem, zurückgekämmtem Haar und einem weißen Vollbart beschrieben. Außerdem hat er eine hohe Stirn. Zuletzt wurde er in einem hellen T-Shirt gesehen.
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Öffentlichkeitsfahndung: Hinweise erbeten
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft veröffentlichte die Landespolizeidirektion Wien ein Foto des Verdächtigen und bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise. Diese können auch anonym gegeben werden. Wer Informationen zu „Willi“ hat, wird gebeten, sich beim Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Mitte, Ermittlungsbereich 02/1, unter der Telefonnummer 01-31310-43800 zu melden. Die Unschuldsvermutung gilt.