Sauerstoffgerät, Nasenkatheter, Notaufnahme: Neuer Zustand von Kronprinzessin Mette-Marit lässt aufhorchen.
Seit 2018 ist bekannt, dass Mette-Marit an Lungenfibrose leidet. Der norwegische Hof teilte Ende 2025 mit, dass wegen einer deutlichen Verschlechterung ihres Zustands die Abklärung für eine mögliche Lungentransplantation eingeleitet wurde.
Aufnahmen zufolge begab sich Mette-Marit am Donnerstag, 19. März, in die Osloer Universitätsklinik Rikshospitalet – einen Tag nach einem Interview, das sie am Mittwoch gegeben hatte. Als das Paar das Krankenhaus verließ, trug Kronprinz Haakon ein kleines Sauerstoffgerät sowie Unterlagen, bei denen es sich offenbar um eine Bedienungsanleitung handelt. Weitere Bilder zeigen Mette-Marit und Haakon bei einem Spaziergang in der Nähe ihres Wohnsitzes Skaugum: Die Kronprinzessin trägt dabei einen Nasenkatheter, über den sie kontinuierlich mit Sauerstoff versorgt wird, während ihr Ehemann das zugehörige Gerät an einem Riemen über der Schulter trägt.
Epstein-Interview als Auslöser
Als möglicher Auslöser für die akute Verschlechterung gilt die psychische Belastung durch ein Interview, das Mette-Marit am 18. März dem norwegischen Sender NRK gab. Darin sprach sie über ihre frühere Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Das Gespräch, das am darauffolgenden Freitag ausgestrahlt wurde, zeigte eine sichtlich angeschlagene Kronprinzessin, die einzelne Fragen nicht oder nur ausweichend beantwortete. Die emotionale Schwere dieser Situation dürfte ihren Körper so stark belastet haben, dass ein Notaufnahmebesuch nicht mehr abwendbar war.
Lungentransplantation geplant
Öffentliche Auftritte sind der Kronprinzessin aufgrund der stark eingeschränkten Lungenfunktion nur noch in absoluten Ausnahmefällen möglich.