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Preisexplosion

Miet-Explosion! Wohnen fast 50 % teurer als 2015

Miet-Explosion! Wohnen fast 50 % teurer als 2015
Symbolfoto. FOTO: iStock/Andreas Steidlinger
2 Min. Lesezeit |

Die Wohnkrise trifft Österreich mit voller Wucht: Mieten stiegen seit 2015 um fast 50 Prozent, Hauspreise sogar um 70 Prozent – deutlich mehr als im EU-Schnitt.

Die Wohnkosten in Österreich haben zwischen 2015 und dem dritten Quartal 2025 einen drastischen Anstieg verzeichnet. Für Mietobjekte zahlen Österreicher inzwischen 48 Prozent mehr, während die Hauspreise um 70 Prozent in die Höhe schnellten. Dies geht aus einer aktuellen Auswertung der EU-Statistikbehörde Eurostat hervor. Damit liegt Österreich deutlich über den Durchschnittswerten der Europäischen Union, die bei Mieten einen Zuwachs von 21 Prozent und bei Häusern von 64 Prozent verzeichnet. Auch im Vergleich zum Eurozonen-Mittel von 19 Prozent bei Mieten und 55 Prozent bei Häusern fällt die österreichische Entwicklung überdurchschnittlich aus.

Europäische Spitzenreiter

In einigen EU-Mitgliedstaaten ist die finanzielle Belastung durch Wohnkosten jedoch noch gravierender ausgefallen. An der Spitze der Mietpreisentwicklung steht Ungarn mit einem Anstieg von 107 Prozent. Es folgen Litauen mit 85 Prozent, Slowenien mit 76 Prozent, Polen mit 75 Prozent und Irland mit 74 Prozent. Bei den Immobilienpreisen führt ebenfalls Ungarn die Liste an – hier müssen Käufer mit einer Preissteigerung von 275 Prozent rechnen. Weitere stark betroffene Länder sind Portugal (169 Prozent), Litauen (162 Prozent), Bulgarien (156 Prozent) und Tschechien (149 Prozent).

Moderate Entwicklungen

Im unteren Bereich der Mietpreisentwicklung befinden sich Spanien mit 14 Prozent, Italien mit 13 Prozent und Frankreich mit lediglich 10 Prozent Steigerung. Auch Deutschland schneidet mit einem Anstieg von 18 Prozent erheblich besser ab als Österreich. Relativ moderate Entwicklungen bei den Hauspreisen verzeichnen Schweden (34 Prozent), Frankreich (29 Prozent) und Italien (17 Prozent).

Eine bemerkenswerte Ausnahme bildet Finnland, wo die Immobilienpreise entgegen dem EU-weiten Trend sogar um zwei Prozent gesunken sind.

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KO KOSMO-Redaktion
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