In einer erschütternden Tragödie in Palma de Mallorca, ist ein zweistöckiges Gebäude zusammengebrochen, wobei mindestens vier Menschen ihr Leben verloren und bis zu 30 weitere verletzt wurden.

Das Unglück ereignete sich an der belebten Strandpromenade, inmitten eines Touristenviertels, wo viele zur Erholung und Unterhaltung zusammenkommen. Die Behörden und Rettungsteams, darunter Feuerwehr, Polizei und medizinische Notfallhelfer, waren rasch vor Ort, um Unterstützung zu leisten und nach Überlebenden zu suchen.
Einsturz beim Medusa Beach Club
Das eingestürzte Gebäude beherbergte den „Medusa Beach Club“, einen bekannten Treffpunkt am Ballermann, nur Schritte entfernt von den bekannten Lokalen Megapark und Bierkönig. Zu dem Zeitpunkt, als das Unglück geschah, gegen 20.30 Uhr, war der Club gut besucht. Es wird berichtet, dass die Terrasse der Bar im ersten Stock einbrach und auf das Erdgeschoss fiel, was zu einem bis in den Keller reichenden Einsturz führte. Mehrere Gäste wurden unter den Trümmern begraben.
Anrainer berichteten teilweise von Schreien eingeklemmter Personen. „Der Einsturz war sehr schnell und der Lärm war sehr laut“, sagte ein Geschäftsinhaber der spanischen Zeitung „Ultima Hora“. „Es ist traurig. Ich kann kaum sprechen. Die Leute haben gegessen, sie waren im Urlaub, und jetzt sieh dir an, was passiert ist.“
Großeinsatz der Rettungskräfte
Ein Sprecher der Polizei teilte mit, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit alle Opfer aus den Trümmern geborgen wurden. Die genaue Identität der Opfer und die Frage, ob auch Touristen unter den Verletzten sind, blieb zunächst unklar. Bis zu 1000 Menschen versammelten sich um den Unglücksort, darunter besorgte Angehörige der Mitarbeiter. Der Unglücksort musste daraufhin weiträumig abgesperrt werden.
🛑🛑 Al menos cuatro muertos y decenas de heridos tras derrumbarse un restaurante en Palma de Mallorca.
— Mustang Comunicación (@MustangComunica) May 23, 2024
El restaurante "Medusa Beach Club" situado en la Playa de Palma está ubicado en la planta baja de un edificio. Según algunas fuentes cayó hasta el sót…https://t.co/5ny0sOInvZ pic.twitter.com/rJulwJJcrF
Suche nach Verschütteten
Berichten zufolge sind mindestens vier Personen den Trümmern zum Opfer gefallen, während etwa 30 weitere, zum Teil schwere, Verletzungen erlitten haben. Noch in der Dunkelheit arbeiteten die Einsatzkräfte mit Flutlichtern, um Verschüttete zu finden und die Schäden zu begutachten. Ab 22 Uhr wurde alle Menschen in der Umgebung dazu aufgerufen, zu schweigen und keinen Lärm zu machen, damit die Verschütteten gehört werden können. Hinweise auf die Identität der Opfer oder darüber, ob sich Touristen unter ihnen befinden, standen zunächst aus.
Offizielle Stellungnahmen und Beileid
Der Bürgermeister von Palma, Jaime Martínez, und sein Stellvertreter, Javier Bonet, machten sich ein persönliches Bild von der Lage. Der spanische Präsident Pedro Sánchez drückte über die sozialen Medien sein tiefes Mitgefühl aus und sicherte den Balearen die Unterstützung der Regierung zu. In Gesprächen mit der balearischen Ministerpräsidentin Marga Prohens und Bürgermeister Martínez Llabrés betonte Sánchez seine Anteilnahme an den Opfern und ihren Familien und wünschte den Verletzten eine schnelle Genesung.