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Leichtsinn

Mit 200 km/h unterwegs: Jugendliche warfen Böller aus Auto auf Passanten

Mit 200 km/h unterwegs: Jugendliche warfen Böller aus Auto auf Passanten
(FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Eine Gruppe Jugendlicher versetzte die Bevölkerung von Bruck an der Leitha mitten in der Nacht in Alarmbereitschaft. Mit überhöhter Geschwindigkeit rasten sie durch die Straßen und warfen dabei gefährliche Feuerwerkskörper der Kategorie F3 aus ihren Fahrzeugen.

Die Polizei erhielt kurz nach Mitternacht mehrere Notrufe besorgter Anwohner, die von einem Straßenrennen zweier Fahrzeuge und dem Werfen von Knallkörpern berichteten. Etwa 90 Minuten später folgte eine weitere Welle von Meldungen mit ähnlichen Schilderungen: Wieder wurden zwei Autos beobachtet, die mit hohem Tempo durch die Bezirkshauptstadt fuhren und pyrotechnische Gegenstände aus den Fenstern warfen. Ein aufmerksamer Zeuge konnte das Kennzeichen eines der beteiligten Fahrzeuge notieren.

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Schnelle Ermittlung

Die Beamten konnten daraufhin rasch den Halter des Wagens ausfindig machen. Bei ihrer Ankunft trafen sie nicht nur auf den Zulassungsbesitzer, sondern auch auf sieben weitere Jugendliche im Alter zwischen 15 und 18 Jahren. Die Gruppe gestand, mit zwei Fahrzeugen durch Bruck an der Leitha gefahren zu sein und dabei Böller abgefeuert zu haben – teilweise gezielt vor die Füße von Passanten.

Gefährliche Böller

Bei den verwendeten Knallkörpern handelte es sich um besonders gefährliche F3-Böller, deren Explosion erhebliche Schäden verursachen kann und für deren Besitz die Jugendlichen keinen erforderlichen Sachkundenachweis vorweisen konnten. Glücklicherweise wurde bei dem illegalen Straßenrennen und dem Abfeuern der pyrotechnischen Gegenstände niemand verletzt.

Die Jugendlichen waren nicht alkoholisiert und zeigten sich bei ihrer Befragung einsichtig. Sie gaben an, aus jugendlichem Leichtsinn gehandelt zu haben.

Diese Reue wird sie allerdings nicht vor den nun folgenden Anzeigen bewahren.