Ein zwölfjähriger Schüler aus dem Bezirk Neusiedl am See wurde am Mittwochnachmittag in einem Zug von vier Jugendlichen bedrängt. Der Vorfall ereignete sich gegen 16 Uhr im Personenzug nach Pamhagen im Burgenland, als der Bub nach dem Unterricht allein nach Hause fuhr. Die Gruppe umzingelte den Schüler und forderte Geld von ihm. Aus Furcht vor körperlicher Gewalt händigte der Zwölfjährige den Tätern seine wenigen Münzen aus. Bevor die Gruppe von ihm abließ, drohten sie dem Buben mit Konsequenzen, falls er über den Vorfall sprechen würde.
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Polizeiliche Kontrolle
Zeitgleich ging bei der Polizei ein anonymer Hinweis ein, wonach in demselben Zug angeblich Suchtgift verkauft werde. Beamte kontrollierten daraufhin den Zug an der Endstation in Pamhagen. Während sich der Drogenverdacht als falsch herausstellte, stießen die Ermittler dabei auf die vier mutmaßlichen Täter des Überfalls. Die Verdächtigen wurden zur weiteren Befragung auf die Polizeiinspektion gebracht.
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Vorbestrafter Täter
Die Ermittlungen dauern an. Bereits bekannt ist, dass einer der beteiligten Minderjährigen bereits zuvor strafrechtlich in Erscheinung getreten war. Der Jugendliche aus Wien hatte gemeinsam mit einem Komplizen in einem früheren Fall im Bezirk Neusiedl am See fast 50 Euro von jungen Zugpassagieren erbeutet. Bei diesem Vorfall wurde ein weiteres Opfer mit einer täuschend echt aussehenden Softgun bedroht, als es sich weigerte, seine Uhr auszuhändigen.
Das Duo wurde damals nach kurzer Flucht am Bahnhof Pamhagen festgenommen. Nun ist einer der damaligen Täter offenbar erneut straffällig geworden.