Mord am Hauptbahnhof – Täter bereut „falsche Schwester“ getötet zu haben!

UNFASSBARES GESTÄNDNIS

Mord am Hauptbahnhof – Täter bereut „falsche Schwester“ getötet zu haben!

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Hauptbahnhof
FOTO: iStockphoto/privat

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Laut Medienberichten soll Eyob E. am Mittwochabend zum Mord am Hauptbahnhof vernommen worden sein. Dabei kam heraus, dass er vor allem bereue, die falsche Schwester getötet zu haben.

Mit einem Küchenmesser soll Eyob E. in der Nacht auf Dienstag am Wiener Hauptbahnhof insgesamt neun Mal auf seine 25-jährige Schwester eingestochen haben. Diese sei mit der gemeinsamen Schwester angereist, um den 21-Jährigen von seiner vermeintlichen Drogensucht abzubringen.

Wie nun bekannt wurde, soll der gelernte Koch mit äthiopischen Wurzeln gemeinsam mit dem Opfer, die sich als seine leibliche Schwester heraus stellte, im Alter von 15 Jahren von einer spanischen Familie adoptiert worden sein.

Die zweite Schwester und Zeugin sei dagegen das leibliche Kind des spanischen Ehepaares, welches Eyob E. und die 25-Jährige adoptierten. Auf sie hatte es der 21-Jährige Berichten zufolge in Wahrheit abgesehen, weil sie ihm erzählte, dass er in der Familie sexuell missbraucht wurde.

Der Streit eskalierte, und der Koch habe ein Küchenmesser aus dem Rucksack gezogen, mit dem er dann zustach. Allerdings schien es die „falsche Schwester“ getroffen zu haben, wie er nun selbst erklärte: „Ich wollte eigentlich meine andere Schwester töten. Aber ich tötete die Schwester, die ich liebte“, sagte er zu den Ermittlern.

In den Vernehmungen konnte sich der Beschuldigte nur an fünf Messerstiche erinnern. Weiter erklärte er, seine Adoptivschwester sei ein „Dämon“ gewesen.

Derzeit gilt weiterhin die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen laufen.

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