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NEUE MASSNAHMEN

Mückstein denkt generelles Gastro-Verbot für Ungeimpfte an

(FOTO: BKA/Dragan Tatic)

Noch bevor die neuen Corona-Maßnahmen bzw. der dazu gehörige 3-Stufen-Plan in Kraft getreten sind, spricht Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) bereits von weiteren Verschärfungen.

Mit kommendem Mittwoch tritt die erste Stufe des neuen Covid-Maßnahmenplans der Bundesregierung in Kraft. Dies bedeutet, dass die FFP2-Maskenpflicht in Bereichen des alltäglichen Lebens zurückkehrt und auch verpflichtend von Ungeimpften in allen anderen Geschäften getragen werden muss. Geimpfte müssen im Handel lediglich einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Mückstein empfiehlt jedoch allen, die sicherere Maske (FFP2) zu tragen.

Lokalverbot für Ungeimpfte
Die Stufen des neuen Planes sind an die Auslastung der Intensivstationen gekoppelt. Stufe 3 tritt bei einer Auslastung von 20 Prozent ein. Dann erhalten Ungeimpfte nur noch mit einem negativen PCR-Test Zutritt zu 3G-Bereichen. Der Antigentest gilt dann nicht mehr.

Gengenüber der „Kleinen Zeitung“ äußert der Gesundheitsminister bereits erste Details zu einer vierten Stufe. Bei einer Intensivbettenauslastung von 25 Prozent und mehr schließt Mückstein nicht aus, dass es zu einem generellen Lokalverbot für Ungeimpft kommen könnte.

Aus für Gratistests in Sicht?
Ferner meinte der Gesundheitsminister, dass man innerhalb der Bundesregierung bereits intensiv über das Ende der Gratistest diskutiere. „Wir müssen die Kosten der Tests zunehmend rechtfertigen vor einer zunehmend geschützten Bevölkerung“, so Mückstein gegenüber der „Neuen Vorarlberger Tageszeitung“.

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