Start Gesundheit Nach Affenpocken und Corona-Mutationen: Tödliches Borna-Virus aufgetaucht
NEUES VIRUS

Nach Affenpocken und Corona-Mutationen: Tödliches Borna-Virus aufgetaucht

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(FOTO: iStock/@lakshmiprasad S)

Die Affenpocken und das Coronavirus haben zahlreiche Schlagzeilen zu Infektionen dominiert. Nun kommt ein neuer Erreger dazu: Das sogenannte Borna-Virus. Ansteckungen führen meistens zum Tod. Wie kann man sich vor den tödlichen Borna-Virus schützen?

Kaum sinken die Coronazahlen schon tauchen neue Virusvarianten auf. In den letzten Wochen sorgten die Affenpocken für viel Angst, jetzt ist ein weiteres Virus namens Borna aufgetaucht. Das Virus wird von der Feldspitzmaus übertragen. Die Tiere scheiden es durch ihren Kot, Urin und Mund aus. Für die Tiere selbst hat es nur milde Symptome, für Menschen und andere Säugetiere aber nicht.

Die Ansteckung endet meistens mit dem Tod. Der Fall wurde bereits in Deutschland im Landkreis Mühldorf in Bayern gemeldet.

Wie wird das Borna-Virus übertragen?

Das Borna-Virus wird über verunreinigtes Wasser, Lebensmittel oder das Einatmen des Virus über kontaminierten Staub übertragen. Der Biss einer Spitzmaus kann ebenfalls das Borna-Virus übertragen. Wie der bayrische Rundfunk berichtet, löst das Virus unter anderem eine sehr schwere Gehirnhautentzündung aus, welche fast immer tödlich endet. Personen die das Borna-Virus überstehen, haben meist schwere Folgeschäden.

Borna-Virus – Behandlung und Therapie?

Die infizierten Personen bekamen zu Beginn Fieber und Kopfschmerzen. Danach folgten Erkrankungsfälle wie etwa Verhaltensauffälligkeiten, neurologische Symptome oder Sprach- und Gangstörungen. Innerhalb von ein paar Tagen führte das Borna-Virus zum Koma und in den meisten Fällen sogar zum Tod. Eine Therapie gibt es nicht.

Wie kann eine Borna-Infektionen verhindert werden?

Spitzmäuse sollte man mit bloßen Händen nie anfassen und außerdem sind sie als Haustiere nicht geeignet.

Kann das Borna-Virus zur neuen Pandemie werden?

Trotz des ersten Falles im deutschsprachigen Raum, gilt keine Panik. In den vergangenen 17 Jahren haben sich ungefähr 14 Menschen mit dem Borna-Virus infiziert.

Quelle: Faktastisch, MDR