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Großfahndung

Nach Frontalcrash: Unfallfahrerin flüchtet im Taxi

Nach Frontalcrash: Unfallfahrerin flüchtet im Taxi
FOTO: iStock/Greggory DiSalvo
2 Min. Lesezeit |

In den frühen Morgenstunden des Sonntags kam es in Laakirchen zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Fahrerflucht. Eine 38-jährige Autofahrerin verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug und krachte frontal in die Hausmauer eines Wohngebäudes. Anstatt am Unfallort zu bleiben und Hilfe zu rufen, verließ die Frau zusammen mit ihrem Beifahrer die Unfallstelle. Das beschädigte Fahrzeug blieb zurück.

📍 Ort des Geschehens

Ein zufällig vorbeikommender Polizist, der sich auf dem Weg zum Dienst befand, entdeckte das verlassene Unfallfahrzeug. Da von den Insassen jede Spur fehlte, starteten die Einsatzkräfte umgehend eine großangelegte Suchaktion. Sowohl Feuerwehrleute als auch Spürhunde wurden zur Unterstützung hinzugezogen, konnten zunächst jedoch keine Hinweise auf den Verbleib der Fahrzeuginsassen finden.

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Flucht per Taxi

Im Verlauf der Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Unfallverursacherin aus dem Bezirk Wels-Land und ihr gleichaltriger Begleiter ein Taxi gerufen hatten, um vom Unfallort zu flüchten. Der Taxifahrer setzte das Paar zunächst nur einige hundert Meter vom Unfallort entfernt ab, bevor er sie später zu ihrer Wohnadresse brachte.

Bei der anschließenden Überprüfung der Wohnanschrift trafen die Beamten die gesuchte Frau an. Sie wies Verletzungen unbestimmten Grades auf, hatte jedoch keine ärztliche Behandlung in Anspruch genommen. Der Beifahrer blieb bei dem Unfall unverletzt.

Ein Alkoholtest, der erst am Nachmittag durchgeführt werden konnte, verlief negativ. Die zeitliche Verzögerung zwischen dem Unfall in den frühen Morgenstunden und der Testung machte eine sofortige Überprüfung des Alkoholpegels unmöglich.

Die 38-Jährige muss sich nun wegen Fahrerflucht vor den Behörden verantworten. Nach dem Strafgesetzbuch drohen bei Fahrerflucht Geldstrafen bis zu 360 Tagessätzen oder Freiheitsstrafen bis zu sechs Monaten.

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KO KOSMO-Redaktion
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